Gasaustritt in Buseck

Acetylen-Flasche vermutlich Ursache

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Buseck (pad). Ursache für den Feuerwehrgroßeinsatz am vergangenen Sonntag im Busecker Gewerbegebiet war vermutliche eine Druckgasflasche mit Acetylen. Das erklärte das im Regierungspräsidium Gießen angesiedelte Amt für Arbeitsschutz. "Es handelte sich nicht um einen Kohlenmonoxid-Austritt, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Austritt aus einer Druckgasflasche mit Acetylen", sagte Pressesprecher Thorsten Haas. Die Einsatzkräfte waren am Sonntag wegen eines Gasaustritts alarmiert worden.

Entsprechende Messungen würden auf jene Acetylen-Flasche als mögliche Ursache hindeuten, sagte Haas. "Ob diese nicht vollständig verschlossen war oder einen Defekt aufwies, wird aktuell noch untersucht." Der Acetylenbrenner wurde vorsorglich aus dem Gebäude gebracht und außer Betrieb genommen. Er wird nun geprüft.

Am Sonntag war die Großen-Busecker Feuerwehr zunächst ausgerückt, da die Brandmeldeanlage in dem Industriegebäude ausgelöst hatte. Vor Ort schlugen dann die Kohlenmonoxid-Warngeräte an, das Gebäude wurde deshalb geräumt. Rund 50 Feuerwehrleute aus Buseck, der Berufsfeuerwehr Gießen und weitere Spezialkräfte sowie der Rettungsdienst waren im Einsatz.

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