Abwasser bereitet Sorgen

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Buseck (con). Die Abwassersituation bereitet in Alten-Buseck gleich an mehreren Stellen einige Probleme. Das war eines der Hauptthemen der Ortsbegehung mit Bürgermeister Dirk Haas. "Insbesondere an den Stellen, an denen sich Abwasserrohre treffen, werden bei Starkregen die Kanaldeckel hochgedrückt und das Wasser fließt über die Straße", erklärte Haas. Das betrifft zum Beispiel die Troher Straße, die Flußgasse und die Schulstraße. Bei den anstehenden Straßensanierungen sollen die Abwasserrohre überarbeitet werden.

Auch die Bushaltestelle "Kirche" wird im Zuge der Arbeiten in einen behindertengerechten Zustand gebracht. Wann die Arbeiten losgehen ist noch unklar. In der Schulstraße soll das ehemalige Verwaltungsgebäude als Wohnraum vermietet werden. Drei Wohnungen stehen dort zur Verfügung.

Die Ortsbegehung fand großes Interesse unter den Alten-Buseckern - kein Wunder, stehen doch viele Projekte und Veränderungen an. Zum Beispiel an der Grundschule in der Pestalozzistraße: Wie bereits berichtet, soll auf dem gegenüberliegenden und nur noch sehr selten genutzten Sportplatz ein Erweiterungsbau für die Grundschule entstehen, der auch Kindergartenräume enthalten soll. Damit würde die Gemeinde in Kooperation mit dem Landkreis gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Schaffung von neuen Klassenräumen und mehr Platz für die Kinderbetreuung. Im Zuge dieses Projekts würde auch die verkehrliche Situation in dem Bereich Änderungen erfahren - dazu wird es in den kommenden Monaten noch eine Informationsveranstaltung für die Bürger geben.

Auch an der Harbighalle stehen Ausbesserungen an der Straße an, gleichzeitig wird die Abwassersituation dort begutachtet. Daneben sind die Bauarbeiten im Bereich der ehemaligen Tennisplätze gestartet: Hier sollen sechs Wohnhäuser inklusive einer Arztpraxis entstehen. Die Baugenehmigung für das größte der Gebäude, das die Praxisräume enthalten wird, ist erteilt worden.

Anwohner skeptisch

Ein weiteres Thema beschäftigt die Alten-Busecker derzeit: Der Bebauungsplan "Südhang" zwischen der Friedhofstraße und dem Staufenberger Weg. Die Imaxx-Gesellschaft möchte das Gebiet für eine Wohnbebauung erschließen - zum Unmut der Anwohner, denn geplant sind mehrstöckige Gebäude. Viele von den Plänen betroffene Bürger nutzten die Gelegenheit, noch einmal Fragen zu dem Projekt zu stellen. Derzeit steht noch nicht fest, ob dort überhaupt gebaut werden darf. Darüber muss die Gemeindevertretung bestimmen, ein Bebauungsplan müsste erst noch aufgestellt werden, sagte Haas.

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