Abschlussfeiern an der Luther-Schule

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Buseck(pm). 61 Jugendliche nahmen jetzt an der Martin-Luther-Schule (MLS) in Buseck ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Um den Hygienevorschriften gerecht zu werden, fanden nacheinander sieben Abschlussfeiern klassenweise an Stehtischen statt.

"Ihr seid ein ganz besonderer Jahrgang, der unter Corona-Bedingungen die Prüfungen schreiben musste", sagte MLS-Schulleiter Rainer Müller. "Ihr habt viel Disziplin, eigenverantwortliches Lernen und Durchhaltevermögen gezeigt." Mit diesen Worten beglückwünschte Müller die Abschlussklassen zu ihren außergewöhnlich guten Ergebnissen. An den Feiern nahmen auch Eltern und Freunde der Absolventen teil.

Zehn Schüler schlossen im berufsorientierten Bereich ab, 24 mit einem Hauptschul- und 27 mit einem Realschulabschluss. Alle Schülerinnen und Schüler haben nach den Sommerferien eine Perspektive; sei es eine berufsvorbereitende Maßnahme, eine Ausbildung oder der Besuch der Oberstufe mit dem Ziel eines höheren Bildungsabschlusses, teilte die Schule mit.

Für die Schüler sei für den gelungenen Lernprozess der Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft und die Lehrkraft wichtig, die in der Corona-Zeit schmerzlich vermisst wurden. Die Klassenlehrer würdigen alle Schüler persönlich und humorvoll. Als Abschiedsgeschenk gab Müller einen selbstgebastelten Schlüsselanhänger mit auf den Weg, der zum Aufschließen der eigenen Ziele und Visionen dienen soll. Patrick Holuba, stellvertretender Schulleiter der MLS, dankte allen Sozialpädagogen, Psychologen und Lehrkräften, aber auch den Eltern und Gruppenbetreuern für die gute Kooperation in der individuellen Lern- und Lebensbegleitung.

Nach der Idee von Schulpfarrerin Astrid Prinz durften die Abgänger einen schwarzen Stein mit negativen Gefühlen in den Schulsee werfen und einen weißen Stein mit aufbauenden Erlebnissen aus ihrer Schulzeit mitnehmen.

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