73 500 Euro für neues Feuerwehrauto

  • vonPatrick Dehnhardt
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Buseck (pad). In der jüngsten Sitzung der Busecker Gemeidevertretung berichtete Bürgermeister Dirk Haas, dass bereits der Zuwendungsbescheid für ein neues Feuerwehrauto eingegangen ist, das erst 2024 in Dienst gestellt werden wird. Mit 73 500 Euro unterstützt das Land den Kauf eines neuen Staffellöschfahrzeugs St-LF 20. Es soll in Großen-Buseck stationiert werden.

Zudem sind in Buseck Zuwendungsbescheide in Höhe von 99 000 Euro für den Wald eingegangen. Mit den Geldern soll der Wald nach den in den vergangenen Jahren durch Trockenheit und Insekten entstandenen Schäden wiederaufgeforstet und zukunftsfähig aufgestellt werden. Zudem seien weitere Förderungen für den Radwegebau, den Umbau hin zu barrierefreien Bushaltestellen und zwei neue Lastenräder für die Leihstationen beantragt, sagte Haas.

Die CDU und Freien Wähler fragten nach, warum der Bau des Radwegs zwischen Alten-Buseck und Gießen sich verzögert. Haas sagte, dass man als Gemeinde nur bedingt an dem Projekt beteiligt wäre, federführend sei der Baulastträger. »Es liegt an der Umorganisation von Hessen Mobil«, sagte der Bürgermeister.

Radwegbau noch dieses Jahr

Ein zusätzliches Problem sei die Änderung der Förderbedingungen gewesen. Der in der ersten Planung vorgesehene Radweg war zu schmal, um Fördergelder zu erhalten. Darum musste Hessen Mobil ihn mit einer Breite von 2,50 Metern neu planen. Für die Reptilien, die auf dem geplanten Trassenverlauf gefunden wurden, seien bereits Ausweichhabitate angelegt worden.

Der Radweg soll einmal von Alten-Buseck bis zur Gießener Ludwigsburg über knapp fünf Kilometer führen. Haas sagte, dass Hessen Mobil einen Baustart für Sommer beziehungsweise Herbst dieses Jahres angekündigt habe.

Eine weitere Anfrage von CDU und Freien Wählern hinterfragte, warum seit 2018 in Buseck E-Ladesäulen aufgestellt wurden. Haas sagte, dass dies 2018 der allgemeine Wille der Gemeindevertretung war, die E-Mobilität auf diese Weise zu fördern. Mittlerweile zeigten sich an manchen Ladestationen jedoch Probleme. Die Säule an der Verwaltung etwa sollte eigentlich Besuchern zur Verfügung stehen. Jedoch würden teils Nachbarn, teils aber auch E-Auto-Besitzer von weiter weg ihr Auto dort zum Laden abstellen, um in dieser Zeit mit einem Nicht-E-Auto wegzufahren.

In der Sitzung gab Eckhard Neumann seinen Einstand als Vorsitzender. »Ich wäre gerne mit euch in den ›Schlosskeller« gegangen, um darauf anzustoßen«, sagte der CDU-Mann zu den Gemeindevertretern. Da dies derzeit nicht möglich ist, übernahm er die Getränke des Abends.

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