Vorsitzender Armin Jung (links.) und sein Stellvertreter Manfred John (rechts) mit den Geehrten Alfred Mohr, Manfred Schulz, Helmut Albach und Otto Klingelhöfer.
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Vorsitzender Armin Jung (links.) und sein Stellvertreter Manfred John (rechts) mit den Geehrten Alfred Mohr, Manfred Schulz, Helmut Albach und Otto Klingelhöfer.

2014 für Feuerwehr Oppenrod deutlich mehr Einsätze

Buseck (siw). 46 Einsätze, dazu umfangreiche Aus- und Umbauten im Feuerwehrgerätehaus: Von einem der anstrengendsten Jahre seit langem war in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oppenrod die Rede.

Einer angenehmen Aufgabe konnten sich der Vereinsvorsitzende Armin Jung und sein Stellvertreter Manfred John widmen, galt es doch, langjährige Mitglieder auszuzeichnen. Für 60 Jahre Treue wurden Helmut Albach, Otto Klingelhöfer, Werner Rüster und Willi Weis geehrt. Seit 50 Jahren sind Ernst Kinzebach, Alfred Mohr, Ewald Scheld und Manfred Schulz Fördermitglieder. Für 25-jährige Mitgliedschaft waren Hartmut Kampmann und Jürgen Plenske zu ehren. Nicht alle konnten am Montag an der Versammlung im Bürgerhaus teilnehmen.

Beruflich verhindert waren Wehrführer Christoph Döring und sein Stellvertreter Sascha Mühlnikel. Ihren Bericht trug Schriftführerin Sabrina Panz vor. Zehn Brandeinsätze, vier Brandsicherheitsdienste, sechs Hilfeleistungs- und 26 Fehleinsätze, vorwiegend ausgelöst durch Brandmeldeanlagen, gab es 2014.

Verschiedene größere und zeitlich umfangreichere Schadenslagen im Großen-Busecker Gewerbegebiet hatten die gesamte Feuerwehr Buseck in erheblichem Maße gefordert. Trotz der gestiegenen Einsatzzahlen nahmen die 21 Einsatzkräfte zahlreich und rege an insgesamt 25 Ausbildungsveranstaltungen teil und absolvierten etliche Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene.

Ein in der Fahrzeughalle eingebauter Zwischenboden musste ausgetauscht werden, da der alten Konstruktion durch den technischen Prüfdienst die Zulassung entzogen wurde. Dies nahm man zum Anlass, die gesamte Fahrzeughalle auszuräumen, um diese nach mittlerweile 25 Jahren grundlegend zu renovieren.

Außerdem wurden der Unterrichtsraum, der Raum der Jugend- und Minifeuerwehr und die Küche ebenfalls in Eigenregie renoviert. Umbauten an Gerätschaften, Fahrzeugen und die Fertigstellung der modularen Beladungseinheiten des Anhängers kosten zudem viel Zeit, so dass die Arbeiten bei weitem noch nicht abgeschlossen sind. "Eine Super-Teamleistung von Jung und Alt", lobte Gemeindebrandinspektor Frank Müller. Es sei symptomatisch für Oppenrod, das alle mit anpacken. Der Vereinsvorsitzende und die Schriftführerin berichteten über die geselligen Aktivitäten wie die mit 30 Personen (trotz miesen Wetters) gut besetzte Winterwanderung und das Grillen in den Mai. Damit bei dieser Feier unterm Strich wieder mehr übrig bleibt, sollen bei der Nachtwache und am Grill wieder eigene Leute eingesetzt werden.

Gute Teamleistung von jung und alt

Für die Mitglieder der Einsatzabteilung, der Alters- und Ehrenabteilung und des Vorstandes soll ein Wintergrillen angeboten werden. Die Kosten für den Besuch eines Kletterparks für die Einsatzabteilung und die Jugendfeuerwehr hat der Verein übernommen, einen Großteil der anfallenden Umbaukosten für den Schulungsraum wird ebenfalls der Förderverein tragen.

In Aussicht gestellt wurde die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Handschuhen für die Jugendfeuerwehr zu 100 Prozent und für die Diensthemden der Einsatzabteilung zu 50 Prozent. Dies soll aber noch mit den anderen Ortsteilvereinen abgestimmt werden. Bei zwei Austritten und drei Eintritten zählt der Verein jetzt 187 Mitglieder. Auf Antrag von Theresa Diehl, die gemeinsam mit Wolfgang Theiß die Kasse geprüft und für in Ordnung befunden hatte, wurden Rechner Rolf Diehl und der Vorstand einstimmig entlastet. Als Prüfer nachgewählt wurde Burkhard Jochem.

Der Kreisjugendfeuerwehrtag, der Aktionstag der hessischen Jugendfeuerwehren, die Großübungen aller Orteiljugendfeuerwehren auf dem Gelände der Firma Schwalb in Beuern, die Gemeinschaftsübung mit der Nachbarfeuerwehr in Burkhardsfelden auf dem Gelände der Firma Brück und die Gemeinschaftsübung mit der örtlichen Einsatzabteilung (Übungsobjekt war hier der Gemeindesaal) waren die wichtigsten Stationen im Bericht von Jugendfeuerwehrwart Marcel Döring für die drei weiblichen und sieben männlichen Nachwuchskräfte. Der Martinsumzug für den Oppenröder Kindergarten wurde organisiert. Positives Resümee:

Drei Neuanmeldungen gab es bei den Minis. Ein Feuerwehrtag mit Brandschutzerziehung mit dem Kindergarten ist in Planung. "Wir hoffen, dadurch weitere Kinder für die Mini-Feuerwehr begeistern zu können", so die Berichterstatterin Katharina Mohr, Minifeuerwehrwart Heiko Girnhard und Betreuerin Annika Döring.

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