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Bürgerpark am Einshäuser Weg?

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Lich hat es vorgemacht: Ein Bürgerpark kann zum Erfolgsmodell werden, wenn alle mitmachen. In Lollar wird nun über ein solches Vorhaben diskutiert.

Der große Parkplatz am Einshäuser Weg ist in das Blickfeld der Lollarer Kommunalpolitik geraten. Die CDU-Fraktion hat dazu im Stadtparlament einen Antrag eingebracht: Die Verwaltung soll ein Nutzungskonzept für die mit Bessunger Kies befestigte Fläche erstellen und zusätzlich den Spielplatz in der Jahnstraße berücksichtigen.

Bauausschuss geht ins Detail

Laut Internetseite der Stadt Lollar zählt der Parkplatz zum großzügigen Außengelände des Bürgerhauses und eignete sich etwa für Messebesucher. Sporadisch wurde die Fläche als Festplatz genutzt.

Laut CDU-Antrag fänden auf dem Festplatz mittlerweile keine Veranstaltungen mehr statt. Die insgesamt 6300 Quadratmeter große Fläche könne in dreierlei Form genutzt werden: 1500 Quadratmeter für Wohnbebauung, 2500 Quadratmeter als Parkplätze und 2300 Quadratmeter als Bürgerpark mit Spiel- und Fitnessgeräten.

Jens Ruppel (Grüne) bedauerte, dass der Festplatz nicht mehr als solcher genutzt werde. Angesichts zehn Großveranstaltungen jährlich im Bürgerhaus werde die Fläche jeweils komplett zugeparkt. Erholung für die Bürger biete indes der nahe Wald.

Wo sonst sollten die Besucher parken, so Ruppel, und an die CDU gewandt: "Haben Sie sich keine Gedanken gemacht". Norman Speier (SPD) schlug vor, sich zu erkundigen, ob es Förderprogramme für Bürgerparks gebe. Es könnte eine Begegnungsstätte für Jung und Alt entstehen.

Allerdings gebe es noch andere Flächen in der Stadt auf denen ein Bürgerpark möglich sei. Speier nannte aber keine. Cornelia Maykemper (FDP) sagte, "das Projekt ist interessant". Markus Wojahn (CDU) schlug nun vor, man solle im Bauausschuss weiter diskutieren. Das Stadtparlament stimmte geschlossen dafür. (Foto: vh)

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