Bürgermeisterwahlkampf in Lich

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Blasini will Unternehmen unterstützen- Die heimische Wirtschaft und Ausbildungsplätze in Lich fördern, das hat sich Bürgermeisterkandidat Peter Blasini auf die Fahnen geschrieben, wie er bei einem Besuch der Firma Blumen und Garten Volz betonte. Blasini wies auf die Bedeutung der mittelständischen Betriebe für die Entwicklung der Kommune hin. "Kleine und mittlere Unternehmen sind das Herz der deutschen Wirtschaft. Es gibt viele tolle Unternehmen in Lich, die sich für das Gemeinwohl in dieser Stadt einsetzen." Ein wichtiger Punkt seien dabei die Ausbildungsplätze. "Hier engagiert sich die Firma Volz vorbildlich", so Blasini. "Wir brauchen Arbeits- und Ausbildungsplätze in Lich, um unsere Stadt attraktiv zu halten und weiter entwickeln zu können." Dabei will der Kandidat - sollte er gewählt werden - auch Fördertöpfe ausschöpfen. (pm)

Knoll lobt Grüne- Bürgermeisterkandidat Christian Knoll (CDU) spricht den Grünen für ihre Informationsveranstaltung zum Logistikzentrum seinen Dank aus. Sie sei sachorientiert und informativ gewesen. Nun müsse die Bürgerversammlung weitere Informationen liefern. Derzeit würden zu viele Vermutungen angestellt. Die Bürger hätten aus seiner Sicht schon früher eingebunden werden müssen. Ob er als Bürgermeister das Logistikzentrum verhindern würde? Dies könne er nicht, denn der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung falle vier Tage vor der Wahl und er sei bindend. Für ihn persönlich sei das Logistikzentrum in der Stadt nur schwer vorstellbar. Zu Lich passten mittelständische Unternehmen, die erfolgreich in der Region bis hin zum Weltmarkt agierten. Unternehmen, die hier ihre Gewinne erwirtschaften und sie hier versteuern. (pm)

Neubert will Ortskerne erhalten- Der Entwicklung der Licher Altstadt widmete sich die SPD Lich mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Dr. Julien Neubert und Vertretern der Turmfreunde bei einer historischen Stadtführung. Letztere hätten durch ihr Engagement das Bewusstsein für das kulturelle Erbe Lichs entscheidend geschärft, so Neubert. Eine Altstadt als Lebensraum müsse sich immer mit den Lebenslagen der Menschen weiterentwickeln. Als Bürgermeister wolle er dazu beitragen, dass dies weiterhin passiere. Er will Menschen unterstützen, die in die bauliche Substanz der Altstadt oder alter Ortskerne investieren. Doch es brauche auch ein Konzept für die Innenentwicklung, was gemeinsam mit den Menschen vor Ort ausgearbeitet werden soll und Aspekte wie Tourismus, Verkehr, Ökologie oder Daseinsvorsorge berücksichtigt. (pm)

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