Bürgermeister beraten über Schließung der Kitas

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Gießen (bf). Ab dem heutigen Samstag tritt auch im Kreisgebiet die Corona-“Bundesnotbremse„ in Kraft. Verzögerungen bei der Übermittlung der Fallzahlen führen gleichzeitig zu Irritationen.

Fest steht, dass seit Samstag, 0 Uhr, eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft getreten ist. Diese gilt in den kommenden Tagen von 22 bis 5 Uhr des Folgetags.

Hinter weiteren Vorkehrungen beispielsweise zur möglichen Schließung von Kitas und Schulen allerdings stehen noch Fragezeichen. Am Montag wird die Bürgermeisterdienstversammlung des Landkreises über die Schließung der Kitas und die damit verbundene Notbetreuung beraten.

Hintergrund: Ab einer Inzidenz, die an drei Tagen hintereinander höher als 165 liegt, ist der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt, eine Notbetreuung wird dann eingerichtet. Der Kreis Gießen hat nach Zahlen des Gesundheitsamts eine Inzidenz von 165 bereits seit mehr als zwei Wochen ohne Unterbrechung überschritten, am gestrigen Freitag lag sie bei 199,9. Diese Zahlen sind nun im Fall der “Bundesnotbremse„ aber nicht ausschlaggebend - sondern Daten, die dem hessischen Sozialministerium zur Verfügung stehen und die dem Stand des Gesundheitsamts hinterherhinken. Seit Beginn der Corona-Krise führen abweichende Corona-Fallzahlen des Gesundheitsamts und des Robert-Koch-Instituts immer wieder zu Irritationen.

Welche Regelungen durch die “Bundesnotgrenze„ ab einer Inzidenz von 100 greifen, lesen Sie auf Seite 7.

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