Bündnis gegen Diskriminierung

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Gießen (pm). Diskriminierung lautstark zum Thema machen: Das ist das Ziel des Antidiskriminierungsnetzwerkes Mittelhessen (AdiNet). Dieses versteht sich als Vernetzungsstelle für alle, die sich in der Region mit dem Thema Benachteiligung von bestimmten Personengruppen beschäftigen.

»Wir wollen alle bereits in diesem Feld tätigen Personen und Organisationen sichtbar machen und ein breites Netzwerk aufbauen«, erklärt Istayfo Turgay, Dezernent für Integration, Antidiskriminierung und Teilhabe. »Dabei geht es uns nicht nur um Erfahrungsaustausch und gegenseitige Stärkung, sondern auch darum, eine Vision umzusetzen.«

Das Netzwerk lebt davon, dass sich möglichst viele Vereine, Initiativen und Gruppen der gemeinsamen Arbeit gegen alle Formen von Diskriminierung anschließen. »Nur wenn wir immer wieder aufzeigen, dass Diskriminierung sowohl einzelnen Menschen als auch unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt schadet, können wir Toleranz und Demokratie stärken. Deshalb hoffen wir auf Ihr Mitwirken«, sagt Istayfo Turgay und möchte damit alle Interessierten ermutigen, sich beim AdiNet zu melden.

AdiNet setzt sich ein für einen achtsamen, respektvollen und vorurteilsfreien Umgang mit allen Menschen - ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeit, sozialen Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Religion, ihres Lebensalters, ihrer Beeinträchtigungen, ihrer sexuellen Identität, Krankheit oder äußeren Erscheinung.

Zum AdiNet Mittelhessen zählen die Landkreise Limburg-Weilburg, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Gießen, Vogelsberg und Fulda sowie die Städte Gießen, Marburg und Wetzlar. Derzeit ist das AdiNet Mittelhessen in der Trägerschaft des Landkreises Gießen und angesiedelt im Dezernat für Integration, Antidiskriminierung und Teilhabe.

Ansprechpersonen im Landkreis Gießen sind Marketa Roska und Maren Ampt. Sie sind erreichbar unter der Telefonnummer 06 41/93 90-17 14 oder per E-Mail: info@adinet-mittelhessen.de

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