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Botanisches Kleinod von seiner schönsten Seite

  • Gabriele Krämer
    VonGabriele Krämer
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Üppige Farbenpracht und betörender Blütenduft sind magische Anziehungspunkte nicht nur für fleißige Bienen: Rund 300 Gartenfreunde aus dem Gießener Land und darüber hinaus nutzten am Samstag und Sonntag die Möglichkeit zu einer ausgiebigen Visite in einem botanischen Kleinod - und das sucht hierzulande seinesgleichen.

Dr. Jobst Biester hatte die Pforten seines Privatgartens am Wochenende weit geöffnet. Bekanntlich hat das 3000 Quadratmeter große Grundstück am Trais-Horloffer See visuelle Reize von außerordentlicher Schönheit zu bieten. Seit mehr als 38 Jahren entwickelt der Hobbygärtner die Anlage. Praktisch Tag und Nacht verbringt der ehemalige Lehrer und Wahl-Hungener in seinem parkähnlichen Garten.

Über Komplimente wie »Der schönste Garten, den ich je gesehen habe« freute er sich ganz besonders, als er nun jeden einzelnen Gast persönlich begrüßte bzw. nach ausführlichem Austausch von Gartentipps verabschiedete. Anfangs war der Besuch am »Tag der offenen Gartenpforte«, der in allen anderen teilnehmenden Gärten in diesem Jahr coronabedingt nur virtuell möglich war, verhalten. Reger Andrang herrschte vor allem am Sonntagnachmittag, wenngleich auch die Besucherzahlen der Vorjahre (bis zu 500) nicht erreicht wurden. Dennoch ist Biester rundum zufrieden: »Es war richtig schön, eine lockere und gute Stimmung«.

Für betörende Düfte sorgen aktuell unzählige Wildrosen. Hingucker sind auch Rhododendren, Pfingstrosen, knallroter Mohn und üppiges Blattwerk in allen Grünschattierungen. Der Garten ist zu jeder Jahreszeit ein die Sinne berauschendes Erlebnis. Am 13. Februar 2022, 14 Uhr, ist anlässlich der Zaubernuss-Blüte eine Führung geplant. ik/Foto: ik

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