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Der Blühstreifen in Reiskirchen, die Mähaktion und die Sache mit dem Unkraut

  • Alexander Geck
    vonAlexander Geck
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Blumenrabatte, also mit Zierpflanzen gestaltete Beete, gibt es auch in Reiskirchen. Unter anderem in dem Viertel, in dem viele Straßen nach Blumen benannt sind. Doch einer dieser Blühstreifen sei nun komplett abgemäht worden, berichtet nun eine Leserin. Auf eine Anwohnerbeschwerde hin, wie sie erfahren habe. Den Bienen und Insekten sei die Wiese genommen worden, beklagt sie.

Hauptamtsleiter Norman Speier teilte nun auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung mit, dass der Grund für den Rückschnitt die Melde sei, die sich in den vergangenen Tagen und Wochen dem Beet breit gemacht habe. Die Pflanze mit dem botanischen Namen Atriplex patula wird wegen ihrer hohen Samenbildungsrate gemeinhin auch als Unkraut eingestuft. Als der Blühstreifen eingesät worden sei, so Speier weiter, habe es vermutlich keinen Bodenaustausch gegeben.

Um die Melde zurückzudrängen, habe man die Fläche komplett heruntergeschnitten. Das werde eventuell noch einmal wiederholt. Man müsse das beobachten, vielleicht werde sogar neu eingesät.

Der Blühstreifen im angrenzenden Asternweg dagegen ist offensichtlich unbelastet - ganz zur Freude der Insekten und der Passanten. age/Fotos: pm

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