In einem Teil der Großen-Busecker Bismarckstraße steht nun eine Sperrung an. FOTO: JWR
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In einem Teil der Großen-Busecker Bismarckstraße steht nun eine Sperrung an. FOTO: JWR

Bismarckstraße wird erneut geöffnet

  • Jonas Wissner
    vonJonas Wissner
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Ein kürzlich sanierter Abschnitt der Großen- Busecker Ortsdurchfahrt wird nun wieder aufgerissen, das Teilstück für einige Tage gesperrt. Der Grund: Dort verbaute Teile weisen Mängel auf. Das Problem war auch schon an anderen Stellen aufgetreten.

Das hätte man sich in der Busecker Gemeindeverwaltung anders gewünscht: In einem frisch sanierten Abschnitt der Bismarckstraße in Großen-Buseck stehen nun weitere Baumaßnahmen kurz bevor. Wie Bürgermeister Dirk Haas mitteilt, wird der Abschnitt zwischen Alten-Busecker Weg und Oberpforte auf einer Länge von etwa 200 Metern für einige Tage gesperrt, schon jetzt weisen Markierungen auf der Fahrbahn auf die anstehenden Arbeiten hin.

Haas: Stadtwerke trifft keine Schuld

Der Grund für die aus Sicht der Verwaltung ärgerliche erneute Straßenöffnung sind laut Haas Mängel an dort eingesetzten Teilen. Es geht um so genannte Gasschieber, die das Versorgungsnetz mit den Hausanschlüssen verbinden. "Die Stadtwerke Gießen als Netzbetreiber trifft keine Schuld", äußert sich Haas, und weiter: "Die verbauten Teile wurden vom Hersteller wegen möglicher Qualitätsmängel zurückgerufen. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass wir bei Gasleitungen auf gar keinen Fall ein Risiko eingehen wollen."

Aufgrund des technisch bedingten Rückrufs musste der Untergrund zuletzt schon an mehreren Stellen in Großen-Buseck und Alten-Buseck geöffnet werden. Die Liste der betroffenen Gebäude habe sich "inzwischen deutlich erweitert", so Haas vor einigen Wochen. Auch im Beuerner Weg (Großen-Buseck) und in Oppenrod war Haas zufolge ein solcher Austausch nötig. Vom nun anstehenden Austausch der Teile in der Bismarckstraße sind laut dem Bürgermeister etwa sechs Hausanschlüsse betroffen.

Der Verwaltung sei nun wichtig gewesen, "dass es keinen Flickenteppich gibt", nachdem die Arbeiten an den Gasschiebern abgeschlossen sind. Um dies zu erreichen, sei allerdings die Sperrung nötig. Haas: "Die Stadtwerke Gießen kommen uns insoweit entgegen, dass die Fahrbahnoberfläche nach dem Austausch der Gasarmaturen auf der gesamten Fahrbahnbreite hochwertig erneuert wird und nicht nur Flicken aufgebracht werden. Da zeigt sich, dass sich eine langjährig gute Zusammenarbeit auszahlt." Geplant sei, dass nach dem Austausch der Teile die Deckschicht der Straße komplett neu aufgetragen werde. Wo nötig, wird laut Haas auch die Tragschicht erneuert.

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