Bislang größter Ausbildungsjahrgang startet beim Hauptzollamt

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Gießen(pm). 43 junge Frauen und Männer sind beim Hauptzollamt Gießen in ihr Berufsleben gestartet. Für sie beginnt eine abwechslungsreiche Ausbildung zur Zöllnerin und zum Zöllner. Es ist der bislang größte Ausbildungsjahrgang beim Gießener Zoll.

Um die aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Hygieneregeln einhalten zu können, nutzte man in diesem Jahr für die Auftakt-Veranstaltung den großen Saal im Bürgerhaus Wieseck. Der stellvertretende Leiter des Hauptzollamtes, Torsten Pfeiffer, hieß die Auszubildenden dort gemeinsam mit der Ausbildungsleitung willkommen. Anschließend vereidigte er sie zu Bundesbeamtinnen und -beamten und wünschte allen viel Erfolg und Freude für die anstehende Ausbildungszeit.

Die 23 Anwärter für den mittleren Dienst sowie 20 Anwärter für den gehobenen Dienst wurden aus mehreren Hundert Bewerbern ausgewählt. Sie stammen aus allen Landkreisen der für Nord-, Ost- und Mittelhessen zuständigen Bundesbehörde. Die Berufseinsteiger absolvieren eine zweijährige Ausbildung (mittlerer Dienst) bzw. ein dreijähriges Studium (gehobener Dienst). Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab und bauen aufeinander auf. Die fachtheoretischen Teile werden an zolleigenen Bildungszentren in Münster und Leipzig absolviert. Die Praxisphasen verbringen die Nachwuchskräfte in verschiedenen Abteilungen des Ausbildungshauptzollamts und bei nahe gelegenen Zollämtern.

Nach Abschluss der Ausbildung erwartet die jungen Zöllner ein sicherer Arbeitsplatz in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen des Zolls. Das Spektrum reicht unter anderem von Sachbearbeitung bis Spezialeinheit sowie von Finanzkontrolle Schwarzarbeit bis Zollfahndung. Bundesweit begannen am gleichen Tag 2200 junge Menschen ihre Ausbildung beim Zoll.

Auch in den kommenden Jahren wird der Zoll verstärkt Ausbildungs- und Studienplätze anbieten.

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