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"Beatles re-light-ed" mit (v. l.) Daniel Schulz, Dieter "Jerry" Faust und Michael Faust wandeln im Gail’schen Park auf den Spuren der "Fab Four" aus Liverpool.

Zurück in die Zeit von Sergeant Pepper

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Biebertal (ws). Beatles-Klänge erfüllten das Rund des Parkes, als die Sonne durch das Blätterdach neben der Gail’schen Villa fiel. Die Band "Beatles-re-light-ed" mit den Musikern Dieter "Jerry" Faust (Gitarre, Gesang), Michael Faust (Bassgitarre) und Daniel Schulz (Keyboards) begeisterte mit ihrem Konzert am Pfingstsonntag über 200 Zuhörer. Viele fühlten sich in die Sturm- und Drangzeit ihrer Jugend zurückversetzt. Schon beim Intro "Sergeant Pepper" aus dem Album der Beatles von 1967 sprang der musikalische Funke auf das Publikum über.

Konzerterlös für die Parksanierung

Zuvor hatte Vorstandsmitglied Susanne Weber-Prochazka für den Freundkreis Gail’scher Park die Zuhörer herzlich begrüßt. Sie dankte Dieter Faust, der seit Beginn der Parköffnung immer wieder mit verschiedenen Formationen aufgetreten ist und so mit dem Erlös mit zur Parksanierung beigetragen hat. Auch diesmal waren die Spenden des Benefizkonzertes für diesen Zweck bestimmt. Das Programm bewies, dass die Musik der "Fab Four" aus Liverpool auch nach fünf Jahrzehnten ihren besonderen Reiz behalten hat. Das Publikum quittierte die Songs "A taste of honey", "Getting better oder "Act naturally" und "I saw her standing there" mit großem Beifall. Das Trio hatte einige Titel neu arrangiert und subtil einige kurze Passagen der Originaltitel eingefügt. Der Song "Penny Lane" weckte Erinnerungen an die legendäre gleichnamige frühere Discothek (ehemaliger Saal Scherer) in der Hauptstraße in Bieber. Mit "Roll over" und "Yeah, Yeah, Yeah" klang der erste Konzertteil aus, den Faust mit zahlreichen Infos zu den Beatles-Songs bereichert hatte.

Nach der Pause ging es auf brillantem musikalischem Niveau weiter mit "Come together" und "Lady Madonna". "Hey Jude" wurde als weiterer musikalischer Glanzpunkt mit großem Applaus bedacht. Mit "All you need ist love", "Kansas City" und "Imagine" klang das Konzert aus. Das Trio kam um eine Zugabe nicht herum. "Standing ovations" waren ein Gradmesser für ein faszinierendes Konzerterlebnis, das lange nachklingen wird.

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