Zeichen stehen auf Zusammenarbeit

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In Biebertal stehen alle Zeichen auf enge Zusammenarbeit der sechs evangelischen Kirchengemeinden. Fast alle Kirchenvorsteher sprechen sich für eine Kooperation aus. Das ergab ein Stimmungsbild bei einem Kirchenvorstandstag am Samstag in Fellingshausen, zu dem das evangelische Dekanat Gießen eingeladen hatte, und an dem nahezu alle Kirchenvorsteher teilnahmen. Drei Viertel der Teilnehmer wünschten sich wenigstens die Kooperation mit einem gemeinsamen, zentralen Gemeindebüro. Manche stimmten sogar für die Bildung einer Biebertaler Gesamtkirchengemeinde, in der die bisherigen Gemeinden von einem gemeinsamen Vorstand geleitet werden und einen gemeinsamen Haushalt haben. Ein Viertel der Teilnehmer sprach sich für eine verbindlichere Kooperation, jedoch ohne ein gemeinsames Gemeindebüro aus. Für die Beibehaltung der sechs separaten Gemeinden sprach sich kein Kirchenvorsteher aus.

In Biebertal stehen alle Zeichen auf enge Zusammenarbeit der sechs evangelischen Kirchengemeinden. Fast alle Kirchenvorsteher sprechen sich für eine Kooperation aus. Das ergab ein Stimmungsbild bei einem Kirchenvorstandstag am Samstag in Fellingshausen, zu dem das evangelische Dekanat Gießen eingeladen hatte, und an dem nahezu alle Kirchenvorsteher teilnahmen. Drei Viertel der Teilnehmer wünschten sich wenigstens die Kooperation mit einem gemeinsamen, zentralen Gemeindebüro. Manche stimmten sogar für die Bildung einer Biebertaler Gesamtkirchengemeinde, in der die bisherigen Gemeinden von einem gemeinsamen Vorstand geleitet werden und einen gemeinsamen Haushalt haben. Ein Viertel der Teilnehmer sprach sich für eine verbindlichere Kooperation, jedoch ohne ein gemeinsames Gemeindebüro aus. Für die Beibehaltung der sechs separaten Gemeinden sprach sich kein Kirchenvorsteher aus.

Pfarrer Thomas Eberl aus der Verwaltung der EKHN hatte zuvor die rechtlichen Möglichkeiten zur Gestaltung kirchlichen Lebens in benachbarten Kirchengemeinden vorgestellt. Mit der Bildung sogenannter Kooperationsräume, von Gesamtkirchengemeinden oder sogar Gemeindefusionen könnten Gemeinden die Zusammenarbeit nach ihren Bedürfnissen ausgestalten. Das Dekanat, so der kommissarische Dekan, Pfarrer Andreas Specht, werde regionale Entwicklungen in seinem Bereich beratend unterstützen. Ende März hatte die Dekanatssynode als kommunales Kirchenparlament die Bildung von Kooperationsräumen empfohlen. Bis zum Sommer sollen die 29 Kirchenvorstände in und um Gießen darüber beraten, ob sie für oder gegen einen Kooperationsraum stimmen und zum 1. Januar 2020 ein gemeinsames Büro einrichten wollen.

In einem Kooperationsraum wären Pfarrer nicht mehr einzelnen Kirchengemeinden zugeordnet, sondern gemeinsam für die Gemeinden zuständig. Ab 1. Januar wird die Zahl der Pfarrstellen in Biebertal um eine halbe Stelle auf 3,5 Stellen reduziert. Die rechtliche Eigenständigkeit der Kirchenvorstände bleibt unangetastet. Die Gemeinden in einem Kooperationsraum können darüber hinaus ein gemeinsames Gemeindebüro für die jeweilige Region aufbauen. Für Gemeindemitglieder etwa in Biebertal hätte das den Vorteil täglicher und längerer Öffnungszeiten. Pfarrer wären außerdem stärker von reinen Verwaltungsarbeiten entlastet.

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