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Die Drei vom Wochenmarkt: (v. l.) Helmut Mattig, Dieter Synowzik und Friedel Winter freuen sich auf die 450. Auflage. Das Archivfoto ist übrigens vor Corona entstanden.

Zehn Jahre Wochenmarkt in Fellingshausen

  • vonVolker Mattern
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Biebertal (m). »Wer weiter denkt, kauft näher ein«: Ein griffiger Slogan, der Bestand hat in Fellingshausen und seit nunmehr zehn Jahren nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt hat. So lange ist es her, dass der Wochenmarkt ins Leben gerufen wurde und schon damals wurde weit gedacht, mit Erfolg. Jetzt blicken die »Macher« dem 450. Markt entgegen.

Dank der Treue der Marktbeschicker und der Kunden, aber auch durch die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Edeka-Markt sei das möglich geworden, erklärt Helmut Mattig. Er war vor zehn Jahren Ortsvorsteher und wollte sich nicht damit zufriedengeben, dass mit der Schließung des Rewe-Nahkauf Ende Juli 2011 alles zu Ende sein sollte, was die Versorgung vor Ort betraf.

Gemeinsam, auch mit Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Thomas Bender, wurde das Projekt »Wochenmarkt« auf die Schienen gesetzt - und es läuft immer noch wie am Schnürchen. »Gemeinsam sind wir stark, damit unser Dorf lebendig bleibt«, sagt das Marktteam, zu dessen festem Stamm neben Mattig auch Dieter Synowzik und Friedel Winter mit seinem »Markt-Café« gehören.

Blumenschale selbst kreieren

Der 450. Wochenmarkt steht also an, am Donnerstag, 6. Mai, von 15 bis 17 Uhr an der Mehrzweckhalle. Zur Jubiläumsausgabe gibt es »Laastener Tropfen« von Thomas Eichhorn aus Gießen. Er besucht den Markt und bietet edle Naturbrände an. »Die Liebe zur Natur, die Verbundenheit zur Heimat und viel Fleiß sind die Basis dieser Produkte«, sagt er. Eine weitere Besonderheit ist der Pflanzenverkauf von Zier- und Gemüsepflanzen. Das wechselnde Angebot kommt von der Gärtnerei Niekisch aus Kinzenbach. Zudem Sämereien von Gemüse, Kräutern und Blumen vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt Mittelhessen. Diese Sortimente gibt es noch bis 20. Mai.

Mit Blick auf den Muttertag am 9. Mai verweist Mattig auf die Möglichkeit, unter Anleitung eine selbstkreierte Blumenschale gestalten zu können - Blumenerde ist vorrätig, die eigene Schale wäre mitzubringen.

Etwas Not herrscht am Obst- und Gemüsestand: Durch unterschiedliche anderweitige Verpflichtungen muss manche Helferin den Einsatz am Obst- und Gemüsestand absagen. Dadurch entstehen Lücken in den wechselnden Helferinnengruppen. Aus diesem Grund werden weitere Damen, aber auch Herren gesucht, die Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit haben. Kontakt: Marion Rentrop, Telefon 0 64 09/75 48, oder Bianka Spohr, Telefon 0 64 09/66 09 21.

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