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In der Scheune von Familie Becker wird alles zusammengeführt.

Weihnachtskarawane zieht durch Biebertal

  • VonKlaus Moos
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Biebertal (mo). Bevor an Heiligabend angesichts der Corona-Lage nur wenige in die kleinen Kirchen kommen dürfen, fährt die Kirche zwischen 16 und 18 Uhr mit einer Weihnachtskarawane durch Bieber, Rodheim und Vetzberg. Viele Helfer sind eingebunden, Pfarrerin Christin Neugeborn ist überwältigt von so viel Engagement.

Bis Heiligabend werden drei Autoanhänger mit den Figuren der Weihnachtsgeschichte bestückt. Die Eltern der Krippenspielkinder Lenie Börding, Mila Hofmann und Lotte Becker stellen ihre Anhänger zur Verfügung, auch Paletten als Boden, Kanthölzer für die Holzfiguren und Stoffe für die Kleidung. Ralf Knecht (KSG Bieber) liefert Dachlatten für die Figurenkonstruktionen, Sonja Waldschmidt (Burgfeen Vetzberg) sorgt für den Weihnachtsschmuck.

Auch AWO-Heim wird angefahren

Zu Säge, Bohrer und Akkuschrauber greifen Ulrich Brück und Hans Valentin, um die Sterndeuter, die Heilige Familie und die Hirten zu bauen. Mit Farbe und Pinsel lässt Isabelle Homfeld die ausgesägten Köpfe geradezu lebendig aussehen. In der Scheune von Familie Becker (Hof Haina) wird derzeit alles zusammengeführt.

Konfirmandinnen und Konfirmanden legen den Figuren die Stoffe um und schmücken die Anhänger. Thorsten Beck sorgt für die Beleuchtung der Krippenszenen.

Emilio Bayer, Carolin Riederer und Gernot Jaczkowski fahren den Weihnachtstreck in Schrittgeschwindigkeit durch die Straßen, die Feuerwehr führt an und grenzt nach hinten ab.

Am Bürgerhaus Bieber beginnt der Zug ab 16 Uhr, fährt durch den Hain und macht halt in der Kehlbachstraße für Gesang und Andacht. Etwa um 16.25 Uhr geht es weiter in die Sudetenstraße über den Bornberg hin zur zweiten Andachtsstation um 16.45 Uhr am Bürgerhausparkplatz. Der Weg führt weiter durch die Mühlbergstraße, Fellingshäuser und Gießener Straße.

Für die Bewohner des AWO-Heims verweilt der Treck gegen 17.15 Uhr auf dessen Parkplatz - zum Schauen und Zuhören.

Danach geht’s weiter Richtung Turnerplatz, ab 17.35 Uhr durch den Schafsweg in die Burgstraße. An der Linde, wo Borngasse und Hainstraße in die Burgstraße münden, wird gegen 17.50 Uhr die dritte Andachtsstation erreicht.

Freilich kann es bei diesem Zeitplan auch unvorhergesehene Abweichungen geben. »Am besten öffnet man Fenster und Türen, wenn man den Kindergesang hört«, ermuntert die Pfarrerin.

Da auch an Heiligabend Hygienevorschriften und Personenobergrenzen gelten, bittet Neugeborn, auch auf den Straßen die Abstandstegeln einzuhalten. Auch wird um Anmeldung für die Open-Air-Andachtsstationen gebeten - und zwar unter 0 64 09/63 39.

Die Andachtsflächen sind bereits markiert: Jedem Stern auf dem Boden kann ein ganzer Haushalt zugeordnet werden, es gilt die Masken- und Abstandspflicht.

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