VdK-Vorstand wünscht Verjüngung

  • vonVolker Mattern
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Biebertal(m). Der Ortsverband Fellingshausen-Krumbach des Sozialverbandes VdK pflegt eine gut strukturierte und informative Internetseite. Allerdings herrscht derzeit beim Klick auf den Button "Termine" Leere. Wie in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wirken sich Corona und die zur Ausbreitung der Pandemie staatlicherseits getroffenen Einschränkungen auch auf die Arbeit des Sozialverbandes aus.

Das bedeutet aber nicht Stillstand, denn grade in diesen Zeiten sei es wichtig, für Menschen in Not, für die Schwachen und Hilfsbedürftigen Ansprechpartner zu sein. Die Ortsverbände als Basis leisten hier unentbehrliche Dienste. Dieser Tage traf sich der geschäftsführende Vorstand des Ortsverbandes Fellingshausen-Krumbach, um eine Standortbestimmung vorzunehmen und ins kommende Jahr zu blicken.

Die letzte Veranstaltung war in diesem Jahr im Januar der beliebte Brunch mit einem Fachvortrag. Über 50 Teilnehmer folgten der Einladung. Ein großer Erfolg, so Vorsitzender Friedel Mohr, der mit Günter Bergmann (2. Vorsitzende), Klaus Schneider (Kassierer), Manfred Stork (2. Kassierer), Horst Weber (Schriftführer), Ulrike Keil (2. Schriftführerin) und Werner Schug (Beisitzer) seit rund vier Jahren den Ortsverband führt. Dies zeigt auch die Mitgliederzahl, die nahe an der 200er-Marke liegt. In dieser Zeit traten über 50 Mitglieder dem Ortsverband bei, darunter laut Mohr nicht wenige aus dem Bereich anderer Ortsverbände.

Erste Termine für 2021 abgesagt

Die Verantwortlichen bedauern, dass alle weiteren Termine für dieses Jahr und auch schon der Brunch 2021 abgesagt werden mussten, ebenso die Ausflugsfahrt. Nur so könne der Verband seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Zudem mache der Dachverband Vorgaben, an die die Basis gebunden sei. Dazu gehöre der Verzicht auf die Jahreshauptversammlung. Geplant ist - in Abhängigkeit von der weiteren Corona-Entwicklung -, dass im kommenden Frühjahr die Vollversammlung für das Geschäftsjahr 2019/20 und im Herbst die für das Geschäftsjahr 2020/21 stattfinden sollen. Das seien Pflichttermine. Angebote sollen aber auch im geselligen Bereich gemacht werden - wenn denn wieder möglich. Diese Veranstaltungen seien wichtig für den Zusammenhalt und das soziale Gefüge innerhalb der Mitgliedschaft, so Friedel Mohr.

Sorgen bereiten ihm die anstehenden Vorstandswahlen. Neben ihm sind weitere derzeit amtierende Vorstandsmitglieder gesundheitlich angeschlagen. Das schränke zwar nicht den Willen, aber faktisch die Möglichkeiten ein, jenes Engagement weiterhin an den Tag zu legen, was für eine gute Vereinsarbeit erforderlich sei. "Wir wissen, dass es unter den Mitgliedern viele gibt, die in der Lage wären, Verantwortung zu übernehmen, und hoffen und wünschen uns, dass bis zu den Wahlen eine Nachfolge für Teile des Vorstandes in Aussicht gestellt werden kann", sagte der VdK-Vorsitzende. Einen harten Bruch gelte es dabei unbedingt zu vermeiden, um das Geleistete und Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen, so der Vorsitzende.

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