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Günter Leicht (l.) und Susanne Mattern (2. v. r.) zeichnen Klaus Moos, Gisela Knecht, Margot Best, Hilde Schlinke und Klaus Waldschmidt (v. l.) für besondere Verdienste um den Förderverein aus.

Unermüdliches Engagement

  • VonKlaus Waldschmidt
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Biebertal (ws). Es war für den scheidenden Vorsitzenden und nunmehr Ehrenvorsitzenden des Fördervereins Sozialstation Biebertal ein ganz besonderes Anliegen: Er zeichnete zum Ende seiner zwölfjährigen Amtszeit als Vorsitzender drei Persönlichkeiten für ihr unermüdliches Engagement für den Verein und die Menschen aus.

Präsente zum Dank

So hatte Gisela Knecht seit 2001 jedes Jahr den Stand des Fördervereins beim Biebertaler Weihnachtsmarkt mit ihren selbst gestrickten Strümpfen bestückt. Den Erlös spendete sie regelmäßig an den Förderverein. So waren in den 19 Jahren bemerkenswerte 10 250 Euro zusammengekommen. Das Garn zahlte sie aus eigener Tasche. Zudem ist Gisela Knecht seit 1991 Mitglied im Förderverein und von Begin an aktive Mitarbeiterin in der Biebertaler Seniorenrunde.

Hilde Schlinke ist Gründungsmitglied des Vereins. Sie war in der konstituierenden Sitzung zur 2. Vorsitzenden gewählt worden; dieses Amt bekleidete sie bis 2011. Auf ihre Initiative kam die Biebertaler Seniorenrunde zustande. Der damalige Vorsitzende Helmut Bechlinger nahm die Runde dann unter dem Dach des Fördervereins auf. Die Kommune sagte Unterstützung durch den Gemeindegeragogen Ludger Hellman zu, der die Leitung übernahm. Schlinke sei quasi die »Seele der Runde«, so Günter Leicht. Nun hat sie sich entschlossen, demnächst nach Mainz in unmittelbare Nähe ihrer Tochter zu ziehen. Margot Best wurde 1993 als Gemeindeschwester eingestellt und wenig später von der neu gebildeten kirchlichen Diakoniestation übernommen. 2001 übernahm sie die verantwortungsvolle Stelle als Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Biebertal. Leicht sagte, sie habe diese Position mit Erfolg ausgefüllt. Durch ihre zupackende, engagierte Art erfreute sie sich großer Beliebtheit und habe vielen Menschen in Biebertal helfen können. »Sie war eine Institution, bekannt wie ein ›bunter Hund‹, zumindest unter den älteren Rodheimerinnen und Rodheimern«, erläuterte Leicht. Beste sei 1990 eines der Gründungsmitglieder des Fördervereins gewesen. Zu dieser Zeit hatte sie noch nichts mit Altenpflege »am Hut«. In der Gründungsversammlung wurde sie zur stellvertretenden Schriftführerin gewählt. Seitdem ist sie im Vorstand aktiv. Nun hat sie im Vorstand des Vereins wieder das Amt der 2. Schriftführerin übernommen.

Abschließend dankte Leicht den beiden freien Zeitungsmitarbeitern Klaus Moos und Klaus Waldschmidt für deren seit über 31 Jahre geleistete Öffentlichkeitsarbeit für den Förderverein und überreichte auch hier - wie an die anderen Geehrten - ein Präsent.

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