"Ein Hohn"

Thorsten Cramer (CDU) kritisiert Position der Grünen

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Mit Befremden hat der Fraktionsvorsitzende der Biebertaler Christdemokraten, Thorsten Cramer, am Wochenende die Stellungnahme der Grünen zur Causa Straßenbeiträge in Biebertal zur Kenntnis genommen. "Für mich sind solche Äußerungen ein Hohn angesichts der finanziellen Situation vieler Menschen, nicht nur hier in Biebertal, sondern in ganz Hessen, wo ähnliche Sorgen und Nöte vorherrschen", schreibt Cramer in einer Pressemitteilung. "Ich bin maßlos enttäuscht von derartigen Positionen, weil für mich daraus Überheblichkeit rüberkommt angesichts der Bemühungen von meiner Fraktion, der FW und der SPD, die neue Landesregierung mittels Protest und einer Resolution zu einem Umdenken zu bewegen."

Mit Befremden hat der Fraktionsvorsitzende der Biebertaler Christdemokraten, Thorsten Cramer, am Wochenende die Stellungnahme der Grünen zur Causa Straßenbeiträge in Biebertal zur Kenntnis genommen. "Für mich sind solche Äußerungen ein Hohn angesichts der finanziellen Situation vieler Menschen, nicht nur hier in Biebertal, sondern in ganz Hessen, wo ähnliche Sorgen und Nöte vorherrschen", schreibt Cramer in einer Pressemitteilung. "Ich bin maßlos enttäuscht von derartigen Positionen, weil für mich daraus Überheblichkeit rüberkommt angesichts der Bemühungen von meiner Fraktion, der FW und der SPD, die neue Landesregierung mittels Protest und einer Resolution zu einem Umdenken zu bewegen."

Cramer fährt fort: "Noch viel mehr ärgert mich, dass die Grünen neoliberale Hardliner sind. Diese Einstellung geht vollständig an den Bedürfnissen der Wähler vorbei, die oft nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Gutverdienende, wie sie gerade bei den Grünen zu finden sind, die können leicht solche einseitigen Ansichten vertreten, die sich schon bald gegen sie wenden werden. Mir tut es weh, dass unsere guten, hart erarbeiteten, ehrlichen Bemühungen für Biebertal und Hessen, eine Änderung der Rechtslage herbeizuführen, geradezu verhöhnt und herabgesetzt werden."

Belehrung nicht erwünscht

Es sei sehr leicht für eine Fraktion, die seit langen Jahren keinerlei politische Verantwortung in Biebertal getragen habe, diejenigen zu kritisieren, die sich seit fast 20 Jahren mit knappen Kassen verantwortungsbewusst den Herausforderungen vor Ort gestellt hätten. Schon 2018 habe er das in öffentlicher Sitzung angesprochen. Grüne seien gegen neue Gewerbeflächen, gegen neue Wohnbaugebiete, gegen alles, was der breiten Bevölkerung wichtig sei, verstünden es aber geschickt, dies zu bemänteln.

Weiter meint Cramer: "Wie ich auch in Erinnerung bringen muss, heizten sie das Thema Windkraft hier vor Ort an, halfen mit, eine Standortausweisung im Jahr 2015 zu beschließen und zeigen null Verständnis für den Protest ganzer Ortsteile dagegen. Für solche Positionen fehlt mir jedes Verständnis. Die Fraktionen wissen im Übrigen sehr gut über die finanzielle Situation in Biebertal Bescheid, über die Volumen der anstehenden Straßenbaumaßnahmen, über viele andere teure, belastende Projekte. Eine Belehrung durch ›grüne Oberlehrer‹ brauchen wir als CDU nicht."

So äußerte sich Cramer nach dem Neujahrsempfang der SPD am Sonntag im Bürgerhaus Bieber, wo er Frank-Thilo Becher zu seinem Direktmandat gratulierte und die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohl des Gleiberger Landes zum Ausdruck brachte.

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