Ortstermin am neuen Personenwagen. Karl-Heinz Reeh (r.) zeigt einige historische Bilder der "Bieberlies". FOTO: WS
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Ortstermin am neuen Personenwagen. Karl-Heinz Reeh (r.) zeigt einige historische Bilder der "Bieberlies". FOTO: WS

Auf der Spur der "Bieberlies"

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal(ws). Mit dem Heimatverein Rodheim-Bieber waren elf Ferienspielkinder "Auf der Spur der Bieberlies" unterwegs. Start war auf dem Bieberlies-Erinnerungs-Areal bei Hof Schmitte. Dort konnte die Gruppe den noch nicht ganz fertigen neuen Personenwagen besichtigen.

Ziel des Heimatvereins war es, auch die jüngste Generation über die Bedeutung der Bieberlies für das Biebertal zu informieren.

Helmut Failing und Karl-Heinz Reeh erläuterten die Geschichte der "Bieberlies". Bei der Inbetriebnahme 1898 hatte kein Bewohner im Biebertal ein Auto, nur wenige ein Fahrrad. Die Fahrt mit der Bieberlies war zwar nicht billig, aber man musste nicht mehr zur Arbeit und zum Einkaufen nach Gießen laufen.

Alte Fotos gezeigt

Der eigentliche Grund für den Bau der Biebertalbahn war der teure Transport des Eisenerzes mit Fuhrwerken nach Gießen.

Die Ferienkinder wanderten auf der Spur der Bieberlies nach Bieber, dazu wurden ihnen immer wieder Besonderheiten gezeigt, etwa Bilder der ehemaligen Haltestellen "Dreihausen" in Rodheim, die Bahnhöfe in Rodheim und Bieber samt Lokschuppen und die Erzverladestellen. Dabei durfte das 1952 von August Müller (Bieber) im Bieberer Bahnhof geschossene Foto von der letzten Personenfahrt nicht fehlen. Der Eingang zum Idastollen im Baumgarten in Bieber war die letzte Station.

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