Sondersitzung im Januar

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Biebertal(so). Die gute Nachricht aus Wiesbaden kam gerade noch rechtzeitig einen Tag vor der Sitzung der Biebertaler Gemeindevertreter. Das Land gewährt eine sechsmonatige Fristverlängerung für den Baubeginn des neuen Feuerwehrstützpunktes in Biebertal. Bis 30. Juni 2020 muss jetzt der Spatenstich erfolgen, sonst geht der zugesicherte Landeszuschuss von knapp 400 000 Euro flöten. Es handelt sich um eine einmalige Verlängerung. Das teilte Bürgermeisterin Patricia Ortmann in der Gemeindevertretung am Mittwoch mit. Zur Erinnerung: Biebertal plant nahe der Großsporthalle in Rodheim einen neuen "Stützpunkt Mitte" für Rodheim-Bieber, Vetzberg und Fellingshausen sowie einen neuen Bauhof mit einem Kostenvolumen von derzeit 9,7 Millionen Euro.

Unterdessen ist das mit der Planung betraute Büro Kplan dabei, die nötigen Unterlagen zu erstellen, damit die Genehmigungsplanung auf den Weg gebracht werden kann. Die Biebertaler Gemeindevertreter warten noch auf einen aktuellen Kostenplan und einen Rahmenterminplan. Eigentlich sollten diese Unterlagen bereits in der vergangenen Woche vorliegen und in den Fachausschüssen beraten werden, um dann in dieser Woche die nötigen Beschlüsse fassen zu können. Die Sitzung der Fachausschüsse wurde jedoch abgesagt, in der Gemeindevertretung wurde dazu am Mittwoch nurmehr beraten und informiert. Deshalb ist für Ende Januar eine Sondersitzung ins Auge gefasst, bei der die nächsten Schritte gegangen werden.

Zu den Verzögerungen haben offenkundig Nachfragen zur Ausführung der Dächer geführt. Denn statt ursprünglich einmal angedachter Pultdächer weisen die Pläne flach geneigte Dächer mit zwei Prozent Neigung aus. Diese Dachform wurde jedoch bereits im Juni von der Gemeindevertretung einstimmig gebilligt.

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