100 000 Seitenaufrufe im Mai

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal(ws). Der "Biebertaler Bilderbogen" ist ein selbst organisiertes, Bürgerprojekt, das seit einem Jahr im Internet online ist. Es wurde von Winfried Senger mit einer ersten Seite kreiert und fand mit Friedhelm Scholz, Dr. Alfons Lindemann, Eveline Renell und Christoph Haus schnell Mitstreiter. Sie bilden das zentrale Team. Darüber hinaus tragen weitere Autoren spontan Inhalte bei und diskutieren mit.

Der "Biebertaler Bilderbogen" hat drei Schwerpunkte: Zum ersten sollen Informationen, die es in der Gemeinde mit ihren Dörfern gibt, für die Bürger kostenfrei und ohne Werbung im Netz zugänglich gemacht werden. Zum zweiten können sich Bürger mit ihren Interessen, Hobbies und Fähigkeiten einbringen. Drittens besteht die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen.

"Als das ›Biebertal.Mach-Mit.TV‹-Projekt ins Stocken kam, starteten wir den ›Biebertaler Bilderbogen‹. Wir wollten die Software selbst machen und das Programm in eigener Hand haben. Die Idee war, ›vom Bürger zum Bürger‹ zu arbeiten", erläutert Winfried Senger. Der "Bilderbogen" soll alle Biebertaler ansprechen und die Gemeinde über die Grenzen hinaus bekanntmachen. Die Themenkreise reichen von den Ortsteilen über die Dorfzeitung, Natur, Garten, Klima, Wissen, Kultur, Historie bis hin zu Corona- Informationen. Der Online- Kalender mit den Terminen wird wöchentlich aktualisiert.

Täglich kommt eine neue Nachricht in der Dorfzeitung hinzu und es gibt Links zu den Gießener Tageszeitungen. "Die meistens Fotos/Videos werden selbst gemacht", ergänzt Eveline Renell. "Aktuell haben wir damit begonnen, Biebertaler Künstler vorzustellen. Galerien mit Kunstwerken sollen dabei entstehen. Die Home- page und ihre Entwicklung lebt von dem, was hier in Biebertal passiert."

Stolz ist das Team auf rund 100 000 Seitenaufrufe im Mai, bedingt durch die aktuell nachgefragten Corona-Infos.

"Für die Zukunft ist eine Zukunftswerkstatt mit Ideen-Treff geplant. Ebenso wollen wir in naher Zukunft auch auf Facebook und Instagram vertreten sein, um junge Menschen anzusprechen", kündigt Winfried Senger an.

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