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Segen an die Türen bringen

  • vonConstantin Hoppe
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Biebertal/Linden/Reiskirchen/Wettenberg(con/la/mo). Eine Tür öffnet sich und schon erklingen die Lieder und Segenswünsche: Am Wochenende waren die Sternsinger bereits in Linden, Reiskirchen, Biebertal und Wettenberg fleißig unterwegs,

In Lindenfand die Sternsingeraktion zum dritten Mal ökumenisch statt. 15 Sternsinger wanderten in vier Gruppen durch die beiden Ortsteile und besuchten Familien, die sich zuvor für die Aktion angemeldet haben. Die meisten Kinder sind dabei nicht zum ersten Mal als Sternsinger unterwegs. "Die Leute freuen sich darüber, wenn wir vorbeikommen", sagte Sternsingerin Johanna Zeiler-Held. "Und viele geben auch kleine Geschenke neben den Spenden."

Sobald sie eine Haustür erreichen, fangen die Sternsinger an zu singen, ihre Segensformeln aufzusagen und zum Schluss werden Schilder mit dem bekannten C+M+B ("Christus mansionem benedicat", lateinisch für: "Christus segne dieses Haus") und der aktuellen Jahreszahl angebracht. Danach sammeln sie Spenden ein. Die Texte bleiben dabei seit Jahren gleich - nur die Figur, welche die jeweilige Passage aufsagt, ändert sich. "Wir freuen uns darüber, dass die Kinder das auch heute noch so gerne machen", berichtet Janine Stein. Sie ist als Mitorganisatorin neben Pfarrer Axel Zeiler-Held bei der evangelischen Kirchengemeinde für die Sternsingeraktion verantwortlich.

Auch in Reiskirchenbrachten die Sternsinger ihren Segen an die Türen. In Hattenrod freuten sich die Kinder neben Spenden für ihre Arbeit auch über kleine Süßigkeiten als Dankeschön dafür, dass sie bei nasskaltem und unfreundlichem Wetter für den guten Zweck unterwegs waren. Die Sternsinger wurden erneut von Stephanie Damm begleitet.

In der Pfarrgemeinde St. Anna Biebertalsind 23 Kinder als Sternsinger aktiv. Sieben Gruppen wurden gebildet, die 400 Haushalte besuchen werden. Ihr Rüstzeug erhielten die Sternsinger bei einem von den Gemeindereferentinnen Gertrud Wittenstein und Michaela Zieler gestalteten Vorbereitungstreffen im Pfarrzentrum in Rodheim. Als Kaspar, Melchior, Baltasar und Sternträger samt Begleitperson sind die Sternsinger nun unterwegs.

In Wettenbergsind die Sternsinger ebenfalls von Haus zu Haus unterwegs, um Spenden für die Kinder weltweit und insbesondere im Libanon zu sammeln. "Kein Streit", "Freundschaft" und "Gleichberechtigung" - es sind nur drei der vielen Begriffe, welche die 14 Sternsinger aus Wißmar und Launsbach zum Begriff "Frieden" gesammelt haben. Auch sie wünschen sich Frieden auf der Welt und wollen durch ihre Teilnahme an der Sternsingeraktion ein Zeichen dafür setzen.

In Wettenberg stehen rund 300 Haushalte auf dem Besuchsplan. Da dieses Jahr nur 14 Kinder mit dabei sind, besteht die Sorge, dass sie diese nicht alle besuchen werden können. Die Verantwortlichen bitten dafür um Verständnis. Wer dennoch etwas für die Sternsinger spenden möchte, kann eine Spende im Pfarrbüro in Wißmar (Auf der Berglach 4) abgeben.

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