Ein Leben für die Musik: Nora Schmidt interpretiert mit Vorliebe Chansons. FOTO: WS
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Ein Leben für die Musik: Nora Schmidt interpretiert mit Vorliebe Chansons. FOTO: WS

Von Piaf bis Zaz

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal(ws). Französisches Flair zauberte Nora Schmidt mit ihrem Solokonzert unter dem Motto "La vie en rose " in das Gästehaus "Am Kirchlein" in Krumbach. Das Publikum war vollends begeistert und spendete für Chansons à la Edith Piaf ("J’attendrai", "L’accordéoniste") viel Applaus. "Französische Chansons sind inhaltlich immer tiefgründig", unterstrich Nora Schmidt. Coronabedingt fand das Konzert im kleinen Kreis unter den gebotenen Bedingungen statt. Annette Woitschitzky hieß die Besucher willkommen.

Exzellenter Gesang

Nora Schmidt trug passend zum Konzertmotto den Eiffelturm auf dem T-Shirt und gab Erläuterungen zu den einzelnen Werken. Der erste Programmteil klang mit dem Piaf-Liebeslied "Hymne à l’amour" aus. Gekonnt eröffnete Nora Schmidt mit ihrer ausdrucksstarken Stimme den zweiten Konzertteil mit "La mer", dem "Ohrwurm" von Charles Trenet. Nora Schmidt steht seit mehr als 50 Jahren als Sängerin auf der Bühne. Sie ist schon seit ihrer Kindergartenzeit musikbegeistert. Nach Auflösung der Musik- und Gesangsgruppe "Liederbuch", deren Mitbegründerin und Frontfrau sie war, begann sie in den Neunzigerjahren mit dem Aufbau ihrer Solokarriere. So wirkte sie in den vergangenen Jahren auch mehrere Male in verschiedenen Projekten mit. Wiederholt trat die Sängerin auch mit Band auf. Sie bewegt sich zwischen verschiedenen Genres, Themen und Bühnen und beherrscht musikalische Gratwanderungen. Ihre Stimme versteht es, Herz und Verstand zu bewegen. Dass ihre große Leidenschaft den französischen Chansons von Edith Piaf über Dalida und Yves Duteil bis hin zu Juliette Greco gehört, wurde auch beim Konzert im Gästehaus einmal mehr sehr deutlich.

Im dritten Teil des Konzertes erklangen unter anderem "Je veux" (Zaz) und "La ballade des gents heureux" (Das Lied der glücklichen Leute) von Gérard Lenorman. Nach "Comme d’habitude" kam sie um eine Zugabe nicht herum. Mit "Non, je ne regrette rien" von Edith Piaf traf sie mitten ins Herz der Zuhörer. Der große Applaus war schließlich der Beweis für die exzellente musikalische Qualität.

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