Gerhard Bamberger, Willi Römer und Rolf Gerth (v. l.) installieren den neuen Eichentisch zur Freude des Obmanns für historische Grenzsteine im Landkreis, Ernst Döpfer (3. v. l.). FOTO: WS
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Gerhard Bamberger, Willi Römer und Rolf Gerth (v. l.) installieren den neuen Eichentisch zur Freude des Obmanns für historische Grenzsteine im Landkreis, Ernst Döpfer (3. v. l.). FOTO: WS

Neuer Tisch im Grenzsteinpark

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal(ws). Die Seniorenwerkstatt des Fördervereins Sozialstation hat einen Tisch als Ergänzung der rustikalen Bänke am Lapidarium (Grenzsteinpark) am Kelten-Römer-Pfad zwischen Rodheim und Fellingshausen in der Nähe der Toteneiche installiert.

"Der Tisch war schon zwei Jahre in Planung. Mal fehlte das passende Holz, mal mussten andere Projekte vorgezogen werden, und dann kam Corona, aber jetzt konnte das Projekt realisiert werden", sagte der Fördervereinsvorsitzende Günter Leicht. Für den Tisch wurde eine Biebertaler Eiche mit der Motorsäge geteilt, abgehobelt und zweimal gestrichen. Rolf Gerth, Willi Römer und Gerhard Bamberger stellten den Tisch auf und übergaben ihn an den Obmann für historische Grenzsteine im Landkreis Gießen, Ernst Döpfer. Er sagte, der Rastplatz werde gerne von Wanderern genutzt.

Für den Bereich Biebertal ist Markus Schmidt als Obmann für die Grenzsteine zuständig. Gerth und Römer hatten auch einen Grenzstein restauriert, der beim Wegebau anlässlich einer Flurbereinigung beschädigt wurde und abgebrochen war. Ein Krofdorfer Bürger hatte ihn sichergestellt und zu Döpfer gebracht. Er zeigt die Grenze an zwischen Krofdorf im Königreich Preußen und Rodheim im Großherzogtum Hessen und ist jetzt im Grenzsteingarten zu sehen.

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