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Neue Akzente in Bieber

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Von: Klaus Waldschmidt

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Der vordere Bereich der »Roten Schule« in Bieber als Domizil der Evangelischen Kindertagesstätte hat sich in eine Baustelle verwandelt. Hier entstehen eine neue Mauer, eine Bobbycar-Strecke, ein Barfuß-Parcour und zusätzliche Parkplätze. © Klaus Waldschmidt

Biebertal (ws). Nach langer Wartezeit ist jetzt der Startschuss für die Sanierung des Außenbereiches der Evangelischen Kindertagesstätte in Bieber in der Schulstraße gefallen. Die Maßnahme erfolgt in mehreren Bauabschnitten.

Die alte Mauer ist bereits abgerissen, die Erdarbeiten haben begonnen und der »alte Schulhofbereich der ehemaligen »Roten Schule« ist verschwunden. Bürgermeisterin Patricia Ortmann zeigte sich erfreut, dass die Arbeiten nun begonnen haben. »Durch den Ankauf des ehemaligen Gartenbereiches von der Familie Bender zur Rimbergstraße hin ist es nun möglich, den vorderen Kita-Bereich großzügig neu zu gestalten.«

Neuer Spielplatz

Neben einer Bobbycar-Strecke und einem Barfuß-Parcour werde die Mauer neue Akzente in der Schulstraße setzen. Auch werden zusätzliche Parkplätze für die Eltern nahe des Wohnhauses Bender entstehen. Ferner werden der Spielplatz hinter dem historisch bedeutenden Gebäude erneuert und der Hang neu gestaltet, damit die seither dort auf- gebrachten Hackschnitzel die Abwassergullis/-Anlage nicht mehr verstopfen.

Mit dem Beginn der Baumaßnahme geht ein lange gehegter Wunsch der Kita-Gemeinde in Erfüllung. Sie soll neue Möglichkeiten, insbesondere für die Kinder - auch unter drei Jahren - und das Kita-Team eröffnen. Für das Haushaltsjahr 2021 sind für die Baumaßnahme rund 300 000 Euro veranschlagt.

Bereits 2016/17 wurde die »Rote Schule« in Bieber - das Domizil der Ev. Kindertagesstätte - von Grund auf saniert. Das Gebäude, das viele Jahrzehnte - neben der »Weißen Schule« gegenüber - als Grund- und Hauptschule diente, erhielt seinerzeit auch die Fassade mit den neuen, unterteilten Holzfenstern mit weißem Holzrand. Während der damaligen Sanierungsarbeiten (Kosten über 700 000 Euro inklusive notwendiger und neuer Brandschutzmaßnahmen) waren die Kinder der Tagesstätte in der Evangelischen Kirche in der Rimbergstraße 19 - ihrer Heimat in den 1950er und 1960er Jahren - untergebracht. Bei der Innensanierung hatten auch die Eltern Arbeitsstunden geleistet und sich mit eingebracht.

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