Mehr Fotovoltaik

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Biebertal (pm). Die SPD will sich in der kommenden Legislatur unter anderem den Themen Klimaschutz und Fotovoltaik widmen. Wolfgang Lenz, der Spitzenkandidat der SPD, sagt, dass sich die Freien Wähler in Sachen Klimaschutz und Klimaschutzmanager »mit falschen Federn schmücken«. Die Anregung für die Einstellung eines weitestgehend aus Fördermitteln zu finanzierenden Klimaschutzmanagers gehe auf einen Antrag der SPD zum Haushaltsplan 2018 zurück.

Die Koalition aus FW und CDU habe beim Thema Klimaschutz eher auf der Bremse gestanden.

Zudem soll die Nutzung von Fotovoltaik in Biebertal vorangebracht werden. Verwaltung, Energiebeirat und der Klimaschutzmanager des Kreises sollen mit Vereinen und Firmenvertretern die Möglichkeiten für Photovoltaik feststellen, Förder- und Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigen und die Umsetzung vorbereiten. Der Blick richtet sich auf neue sowie die Erweiterung bestehender Anlagen auf Dächern gemeindeeigener und privater Gebäude.

Ertrag vor Ort

Sebastian Kleist erläutert, dass die Energiewende ein gesamtgesellschaftliches Projekt mit breiter Zustimmung in der Bevölkerung sei. Für das weitere Gelingen sei unter anderem ein erheblicher Ausbau der Fotovoltaik erforderlich.

Geprüft werden sollen zudem Freiflächenanlagen westlich von Frankenbach und Königsberg, aber auch auf einer Fläche südlich des Zubringers zur A 480 am Abendstern, die nach Auffassung der SPD durchaus für eine PV-Anlage geeignet sei. Bevorzugt sollten größere Anlagen nach Meinung der SPD als Bürgerenergieanlagen gestaltet werden. Damit könne Wertschöpfung vor Ort betrieben und der Ertrag im Ort gesichert werden. Gleichzeitig verbesserten Bürgerenergieanlagen erfahrungsgemäß die Akzeptanz der Fotovoltaik in der Bevölkerung.

Fotovoltaik-Anlagen würden auf vielfältige Weise durch Landes- und Bundesmittel und die EU gefördert, so Lenz. Dies gelte für kommunale sowie für private Anlagen.

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