Die Beförderten und ernannten Wehrführer der Biebertaler Feuerwehr mit Bürgermeisterin Patricia Ortmann (l.), dem stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Daniel Weil (3. v. l.) und Gemeindebrandinspektor Marcel Hänsel (4. v. l.). FOTO: WS
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Die Beförderten und ernannten Wehrführer der Biebertaler Feuerwehr mit Bürgermeisterin Patricia Ortmann (l.), dem stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Daniel Weil (3. v. l.) und Gemeindebrandinspektor Marcel Hänsel (4. v. l.). FOTO: WS

"Die Mannschaft ist zusammengewachsen"

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal(ws). Biebertals Gemeindebrandinspektor Marcel Hänsel bilanzierte in seinem Rückblick während der Jahreshauptversammlung der Biebertaler Feuerwehr im Rodheimer Bürgerhaus 74 Einsätze für 2019. Darunter waren auch zwei Fehlalarme. Die Einsätze gliedern sich in 21 Brand- und 51 Hilfeleistungseinsätze. Die durchschnittliche Ausrückezeit betrug vier Minuten.

"Besondere Einsätze waren der Unwettereinsatz im Juli, der Verkehrsunfall zwischen Fellingshausen und Frankenbach im August sowie der Gaseinsatz in Krumbach im Dezember", so Hänsel. Herausragend war die Auszeichnung als "Feuerwehr des Monats Dezember 2019".

Die Biebertaler Feuerwehren zählen 164 Einsatzkräfte, davon 30 Frauen. Gegenüber dem Vorjahr ein Minus von neun Personen. Die Ehren- und Altersabteilung zählt 56 Mitglieder. Bedeutende Anschaffungen waren zwei TSF-W für Königsberg und Vetzberg, die am 13. März um 19 Uhr im Feuerwehrhaus Königsberg übergeben werden, sowie zwei Hochdrucklüfter und zwei Schmutzwasserpumpen.

Plädoyer für Stützpunkt

Die Materialien zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen für beide Hilfeleistungssätze in Krumbach und Rodheim wurden ergänzt, die Förderung für ein Staffel-Löschfahrzeug beantragt. Hänsel berichtete weiter, dass Daniel Weil und er direkt nach ihrer Wahl begonnen hätten, die administrative Organisation im Wehrführerausschuss neu auszurichten. Die Einrichtung von Fach- und Arbeitsgruppen solle die persönliche Aufgabenbelastung eines Einzelnen reduzieren und viele Kräfte in den Entscheidungsprozess einbinden. "Wir appellieren an alle Beteiligten, den Prozess für den Bau des Stützpunktes Mitte zügig voranzutreiben und sich für den Bau mit vollem Engagement einzusetzen, sagte er.

Bürgermeisterin Patricia Ortmann stellte fest: "Die Mannschaft ist zusammengewachsen. Wir sind eine Feuerwehr Biebertal", sagte sie und dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz. Zum "Stützpunkt Mitte" gebe es keinen neuen Sachstand. Bis Ende März sollten die neuen Zahlen des Planers vorliegen. Dann gehe es ins Genehmigungsverfahren.

Verena Schmidt berichtete, dass es in Biebertal zurzeit 34 Atemschutzgeräteträger gibt. Die scheidende Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin Christina Richter berichtete, dass die sechs Jugendfeuerwehren 78 Jugendliche (36 Jungen und 42 Mädchen) zählten. Das überörtliche Pilotprojekt für 15- bis 17-jährige Jugendfeuerwehr-Mitglieder wird fortgesetzt. Die Minifeuerwehren in den sechs Ortsteilen zählen 81 Mitglieder und sind sehr aktiv.

Verliehen wurden 16 Anerkennungsprämien für langjährigen Dienst in der Einsatzabteilung: für zehn Jahre Micheal Arnold, Iris Blaschke, Jan Failing, Kira Oehler, Heike Riederer, Fabian von Häfen, Sebastian Weil und Dennis Will, für 20 Jahre Lars Crombach, Jens Failing, Markus Gleißner, Heiko Lepper, Christian Mohr und Stefan Brück, für 30 Jahre Rainer Geller und Ralf Herrmann. Prof. Annette Becker gab Informationen zum Coronavirus und zu Viren im Allgemeinen.

Florian Clever wurde zum Feuerwehrmann-Anwärter befördert, Paul Jungfer und Sebastian Hose zum Feuerwehrmann, Lukas Gerlach zum Hauptfeuerwehrmann, Verena Schmidt und Pierre Wahl zur/zum Löschmeister/in, Steffen Balser zum Oberlöschmeister, Jens Crombach und Timo Waldschmidt zum Brandmeister, Marcel Hänsel und Stefan Holler zum Hauptbrandmeister. Bürgermeisterin Ortmann ernannte Stefan Holler (Bieber) und Klaus Kessler (Frankenbach) erneut zum Wehrführer und Herbert Kirch zum neuen Wehrführer in Fellingshausen sowie Pascal Wahl zum neuen stellvertretenden Wehrführer in Krumbach. Bericht folgt.

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