Karl Ernst Schaub bleibt SPD-Chef

  • vonKlaus Moos
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Biebertal(mo). Karl Ernst Schaub, der alte und neue 1. Vorsitzende des SPD Ortsvereins Biebertal, führte im Bürgerhaus Rodheim durch die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. 18 Mitglieder, weiträumig im Saal verteilt, nahmen teil.

Als Gast war Kawek Mansoori, der Vorsitzende des SPD-Bezirks Hessen-Süd dabei. Da am 22. August die Wahlkreiskonferenz der SPD zur Bundestagswahl 2021 stattfindet, war es vor allem die Wahl der Delegierten, die keinen längeren Aufschub der Versammlung mehr duldete.

In seinem Bericht machte Schaub Mut, den Kampf um bessere Wahlergebnisse nicht aufzugeben. Der Vorsitzende wies auf die Homepage des Ortsvereins hin, die sich seit einiger Zeit im neuen Design präsentiert. Der 100. Geburtstag des SPD-Ortsvereins Biebertal fand mit einer Ausstellung im Heimatmuseum in Rodheim Beachtung. Schaub kritisierte das "Taktieren der Freien Wähler" beim Neubau des Feuerwehrstützpunkts und des Bauhofs, das habe "zu teuren Verzögerungen geführt". Der SPD sei es gelungen, mit Anträgen und gezielten Anfragen zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien immer wieder Akzente zu setzen.

Aus der Fraktion im Gemeindeparlament berichtete Thomas Prochazka und erinnerte an Anträge zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Verhinderung von Schottergärten, zu Waldbewirtschaftung und zur Anlage von Stolpersteinen. In Sachen Klimaschutz habe die Gemeinde Nachholbedarf. Dieses Thema müsse zur zentralen Aufgabe werden.

Bei den Wahlen wurde Schaub als Vorsitzender bestätigt. Stellvertretende Vorsitzende sind Angelika Götz und Sebastian Kleist. Wolfgang Lenz bleibt Kassenverwalter, Thomas Prochazka wurde als Schriftführer gewählt und löst nach 15 Jahren Michael Leukel ab. Als Pressewart wurde Wolfgang Balser gewählt.

Die Beisitzer kommen aus allen Ortsteilen: Für Rodheim-Bieber Rainer Bodson, für Königsberg Dieter Gutzeit, für Vetzberg Siegfried Hauska, für Fellingshausen Marion Kleist, für Krumbach Bruno Müller und für Frankenbach Gerd Wegel.

In der Aussprache wurden bei zwei Gegenstimmen den eventuell geplanten offenen Listen für die Ortsbeiräte zugestimmt.

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