+
Die Gardekinder aus Bieber erfreuen mit einem Tanz. FOTO: MO

Hüttengaudi beim St.-Anna-Fasching

  • schließen

Biebertal(mo). "Trotz aller Bedenken, Kummer und Sorgen, lasst uns feiern, verschiebt’s nicht auf morgen": Unermüdlich forderte beim Fasching von St. Anna Biebertal die Hof-Protokollerin Gabi Kerber das närrische Publikum zum Mitfeiern auf. Die Sitzung stand unter der Leitung von Präsidentin Gaby Mortzan, das Thema lautete "Hüttengaudi". Das Bühnenbild als "Heidi-Alm" von Manfred Lindner und Team bekam viel Lob.

Anita Wagner, die Pfarrsekretärin, begleitete mit dem Akkordeon. Inhaltlich zog Gabi Kerber große Schleifen von der fehlenden Bereitschaft der ehrenamtlichen Mitarbeit in der Gemeinde hin zum Rechtspopulismus, der sich einschleiche, um die Demokratie zu zerstören, zu Trump und dem Problem des Klimaschutzes.

Die St.-Anna-Orden aus Holz in Herzform mit dem Brennpeter, von Gabi und Michael Kerber in langen Stunden hergestellt, waren begehrt. Organistin Tatjana Müller begleitete das bunte Geschehen am Keyboard. Ihr und der St.-Anna-Sternchen-Band war die Aufgabe zugeteilt, die Faschingsfeier mit mehreren Liedern zu eröffnen.

Martin Gassmann initiierte eine Musikdarbietung "Das rote Pferd" mit Mitmachprogramm. Pfarrer Martin Weber stieg als Theken-Toni in die Bütt und erfreute mit Gemeindereferentin Alexandra Mühl mit einem "Interview mit Bauersfrau". Der Tanzkreis der Gemeinde ließ sich hinter die Kulissen schauen, Kurt Kleist ("Hier kommt der Kurt") und Erhard Hirz mit Musik erfreuten das Publikum. Einige Damen präsentierten mit "Maria 2.0" die Bischöfinnen-Konferenz als neue Bewegung in der katholischen Kirche, die "Schwänchen" zauberten einen Schuhplattler auf das Parkett. Auch einige Gäste waren am Programm beteiligt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare