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Nora Schmidt gibt ein viel beachtetes Solo-Konzert.

Hommage an Frankreich

  • VonKlaus Waldschmidt
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Biebertal (ws). Mit dem Eiffelturm auf dem T-Shirt symbolisierte Nora Schmidt auch visuell ihre persönliche Hommage an Frankreich, ein Land, das sie sehr in ihr Herz geschlossen hat. Unter dem Motto »La vie en rose - französische Chansons« zauberte sie mit ihrem Solo-Konzert französisches Flair in das Gästehaus »Am Kirchlein« und begeisterte das Publikum.

Schon für die ersten Chansons »La vie en rose« (Edith Piaf), »J’attendrai« und »L’accordéoniste« gab es viel Beifall. »Französische Chansons sind inhaltlich immer tiefgründig«, sagte Nora Schmidt. Pandemiebedingt fand das konzertante Ereignis im kleinen Kreis unter den gebotenen Bedingungen mit einem 26-köpfigen Publikum statt. Inhaberin Annette Woitschitzky hieß die Besucher willkommen.

Den zweiten Konzertteil eröffnete Nora Schmidt mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und den Liedern »La mer« und »Quand il est mort le poete«. Auch »Dans ma rue« und »Le jour où la pluie viendra« begeisterte das Publikum.

Nora Schmidt steht seit mehr als 50 Jahren als Sängerin auf der Bühne. Nach Auflösung der Musik- und Gesangsgruppe »Liederbuch«, deren Mitbegründerin und Frontfrau sie war, begann sie in den 90er Jahren damit, ihre Solokarriere aufzubauen und wirkte in den vergangenen Jahren in verschiedenen Projekten mit.

Hochkarätiger Abend

Dass ihre große Leidenschaft den französischen Chansons von Edith Piaf über Dalida und Yves Duteil bis hin zu Juliette Greco gehört, wurde auch im Konzert im Gästehaus bewundernswert deutlich.

Den dritten Konzertteil bestritt Schmidt mit »Sou le ciel de Paris« (Edith Piaf), »Je veux« und »La ballade des gens heureux« (Das Lied der glücklichen Leute) von Gérard Lenorman. Nach »Comme d’habitude« kam sie um eine Zugabe nicht herum und krönte das Konzert mit »Non, je ne regrete rien« von Edith Piaf. Der große Schluss-Applaus war Lohn und Anerkennung für einen hochkarätigen musikalischen Abend.

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