Ein Hoch auf Frankenbach

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Alles war am Freitagabend im Bürgerhaus Frankenbach bestens gerichtet für die 30-Jahr-Feier des Heimat- und Geschichtsvereins Frankenbach. 220 Besucher, die sich auf Vergangenes und Gegenwärtiges freuten, hieß Vorsitzender Ekkehard Löw willkommen, darunter auch Landrätin Anita Schneider, Kreistagsvorsitzender Karlheinz Funck, Bürgermeister Thomas Bender, Ortsvorsteher Klaus Bloch, Vereinsehrenmitglied Alma Hardt, Pfarrer Günter Schäfer und Pastor Timon Fuchs. Mit von der Partie waren auch der Frankenbacher Filmemacher Artur Ruppert mit Enkel Laurin, Diana Haas mit ihren "Rock’n’Roll Kids" aus Frankenbach und die Hösseträjer aus Rodheim.

Alles war am Freitagabend im Bürgerhaus Frankenbach bestens gerichtet für die 30-Jahr-Feier des Heimat- und Geschichtsvereins Frankenbach. 220 Besucher, die sich auf Vergangenes und Gegenwärtiges freuten, hieß Vorsitzender Ekkehard Löw willkommen, darunter auch Landrätin Anita Schneider, Kreistagsvorsitzender Karlheinz Funck, Bürgermeister Thomas Bender, Ortsvorsteher Klaus Bloch, Vereinsehrenmitglied Alma Hardt, Pfarrer Günter Schäfer und Pastor Timon Fuchs. Mit von der Partie waren auch der Frankenbacher Filmemacher Artur Ruppert mit Enkel Laurin, Diana Haas mit ihren "Rock’n’Roll Kids" aus Frankenbach und die Hösseträjer aus Rodheim.

"Aus Geschichte und vergangenem Handeln zu lernen und das Handeln entsprechend neu auszurichten, ist ein wichtiger Auftrag. Dazu aber muss Geschichte lebendig gehalten und auch vor Ort aufgearbeitet werden", erläuterte Landrätin Schneider in ihrer Ansprache. Diese Aufgabe habe der Heimat- und Geschichtsverein Frankenbach mit seinem Vorsitzenden Ekkehard Löw vorbildlich getan. Ein Stück Vergangenheit sei auch im Heimatmuseum dokumentiert, deshalb sei es wichtig, dass Eltern und Großeltern mit Kindern oder Enkeln das Museum besuchen. Das könne auch ein schönes, generationenübergreifendes Ereignis für die Familie werden, denn ein solches Museum wie auch der Heimat- und Geschichtsverein habe nicht nur mit Vergangenem zu tun, sondern auch mit dem Heute und Jetzt.

Film, Tanz und Kabarett

Bürgermeister Bender freute sich, dass sich der Heimat- und Geschichtsverein aktiv um die Vergangenheit, aber auch um die Gegenwart und Zukunft Frankenbachs kümmert: "Nur wer seine Gechichte kennt, kann seine Zukunft gestalten." Bender dankte dem Verein auch für dessen schon 15-jährige Geschichte der Film- und Liederabende, die immer neu großen Anklang finden. Dank galt Ekkehard Löw und all seinen Mitstreitern für großes ehrenamtliches Engagement. Die Präsentation von Artur Rupperts Film schloss sich an. Auf großer Leinwand sahen sich viele der Besucher zum Teil bis 40 Jahre jünger. War das eine Freude, als Bilder vom Kinderfest auf dem Sportplatz aus dem Jahr 1973 auftauchten, oder als bei der Historischen Ernte 1991 Alma Hardt den Griff des Dreschflegels brach. Vieles hat Artur Ruppert im Film festgehalten, etwa die Einweihung des Dorfbrunnens 1990, den ersten Frankenbacher Weihnachtsmarkt 1997, Hausschlachtungen, Unwetter, Naturaufnahmen – 90 Minuten spannendes Frankenbacher Geschehen bis ins Jahr 2016 hinein.

Freude weckte auch der kabarettistische Beitrag "Unterschiedliche Temperaturen in Rodheim und Frankenbach" aus der Feder von Ekkehard Löw. Dieser stellte auch die Chronik des Vereins vor. Die Auftritte der Hösseträjer mit ihren Mundartliedern "Wu die Äcker braat sei", "Hier tut’s weh und da tut’s weh" und weiteren Ohrwürmern rief stürmischen Beifall hervor, ebenso die Tänze der "Rock’n’Roll-Kids".

Die Arbeit des Heimat- und Geschichtsvereins geht weiter. Für zwei Euthanasieopfer sollen Stolpersteine gesetzt werden.

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