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Das stattliche Modell lagerte jahrelang in einer Scheune.

Heimatverein will Kirchenmodell sichern

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Biebertal (pm). An drei Festtagen begingen die Frankenbacher im August 1986 die erstmalige urkundliche Erwähnung ihres Dorfes vor 700 Jahren. Höhepunkt der Veranstaltung war der Festzug am Sonntag. Über 40 Wagen und Fußgruppen zogen durch das Dorf und fanden viel Beifall. Mit dabei war ein Wagen, auf dem ein Modell der Ortskirche gezeigt wurde. Dieses hatten Willi Gerth und Otto Rüspeler in wochenlanger Arbeit maßstabsgetreu angefertigt.

Die Frankenbacher Kirche ist ein kunsthistorisches Denkmal allererster Güte. Erste Bauabschnitte gehen bis auf das 11. Jahrhundert zurück.

Nach dem Festumzug fand das Modell seinen Platz in der Scheune des Ehepaares Irene und Arno Klein in der Kirchstraße, die viele Jahre Küster in der Kirche waren. Kürzlich meldete sich Familie Pulz, die das Anwesen inzwischen bewohnt, beim Heimat- und Geschichtsverein und fragte an, ob dieser Interesse an dem Modell habe. Bei einem Ortstermin wurden Überlegungen angestellt, das Modell künftig bei passenden Gelegenheiten, etwa bei Festen, zu zeigen. Wann dies sein könnte, ist gegenwärtig nicht abzusehen.

Zurzeit ruhen die Aktivitäten des Vereins pandemiebedingt. Das Heimatmuseum hingegen kann man unter Einhaltung der üblichen Hygienemaßnahmen jederzeit besichtigen. Anmeldungen nimmt der 1. Vorsitzende Ekkehardt Löw entgegen. ARCHIVFOTO: PM

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