Die italienische Gitarristin Giulia Ballaré in der Königsberger Kirche. FOTO: WS
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Die italienische Gitarristin Giulia Ballaré in der Königsberger Kirche. FOTO: WS

Giulia Ballaré begeistert Biebertal

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal(ws). Die italienische Gitarristin Giulia Ballaré präsentierte sich als große Meisterin an der Gitarre und begeisterte das Publikum in der Königsberger Kirche. Michel Brück begrüßte über 120 Zuhörer. Er dankte besonders den Sponsoren, die das Konzert möglich gemacht hatten, sowie dem Helferteam und der evangelischen Kirchengemeinde Königsberg, die das Gotteshaus zur Verfügung stellte.

30 internationale Preise

Schon beim ersten Stück "Fantasia Sevillana" sprang der musikalische Funke auf die Zuhörer über. Das Publikum war begeistert von den lauten und leisen Tönen, von Hand gemachter Musik, ohne Verstärker. Dafür gab es schon zu Beginn großen Applaus. Ihre Virtuosität stellte Ballaré auch bei "Mazurka Appassionata" unter Beweis. Charmant erläuterte die Künstlerin die einzelnen Gitarrenstücke überwiegend in englischer Sprache.

Ballaré begann bereits als Kind im Alter von neun Jahren mit dem Gitarrenspiel. 2012 absolvierte sie ihr Studium am Konservatorium in Novara (Italien) mit Auszeichnung. Im Alter von 20 Jahren - nach einem Erasmusaustauch in Spanien - entscheid sich Ballaré, ihr Leben der Gitarre zu widmen. Zwischen 2013 und 2018 gewann sie mehr als 30 Preise bei internationalen Wettbewerben. Seitdem erhält sie regelmäßig Einladungen zu renommierten Konzertveranstaltungen auf der ganzen Welt.

Leichtigkeit und Präzision

Besondere Gitarrenklänge vor der noch geschlossenen Kastenkrippe erfüllten das Gotteshaus, als das Stück "Phosphenes" erklang. Glanzvoll präsentierte die Gitarristin "Elegie". Mit großer Leichtigkeit, Präzision, Rhythmus und Spielfreude glitten auch hier ihre Finger über die Saiten. Einen weiteren Höhepunkt präsentierte sie im Schlusspart mit "La Gran Sarabanda". Die Gitarristin kam nach langem Applaus um eine Zugabe nicht herum.

Im Anschluss fand in der Gitarrenwerkstatt Brück bei einem guten Glas Wein und dem Bieberer "Schüller-Bier" ein gemütliches Beisammensein statt. Dabei konnten die Besucher das Konzert noch einmal reflektieren und das Gehörte auf sich wirken lassen.

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