Winterliche Perspektive auf dem Dünsberg. FOTO: ARCHIV
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Winterliche Perspektive auf dem Dünsberg. FOTO: ARCHIV

Gipfelruhe dauert noch an

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal(ws). "Die Corona-Pandemie hat auch im Vereinsleben des Dünsbergvereins deutliche Spuren hinterlassen", unterstreicht Vereinsvorsitzender Cenneth Löhr in seinem Rückblick 2020. Die turnusgemäße Jahreshauptversammlung konnte Anfang März - vor dem wenige Tage später beginnenden Lockdown - noch ausgerichtet werden. In dieser Versammlung hatte man den Vorstand für die nächsten drei Jahre neu gewählt; das Gremium ist somit für die nahe Zukunft arbeitsfähig.

Reisepläne 2020 ersatzlos gestrichen

Die Wandersaison 2020 begann am 19. Januar mit der Fackelwanderung auf den Dünsberg. 40 Teilnehmer waren dabei. Am 8. Februar wurde die Winterwanderung im Europäischen Schutzgebiet Lahnau mit 60 Teilnehmern angeboten. Das Veranstaltungsprogramm 2020 für die Wanderungen wurde Mitte Februar an alle Mitglieder verteilt. "Die Anmeldungen dazu waren hervorragend. Wenige Wochen später musste die gesamte Planung wegen der Corona-Pandemie beendet werden. Alle Wanderungen einschließlich der Busfahrten wurden abgesagt. Die Rückzahlungen der bereits eingezahlten Fahrt- und Wanderkosten erfolgte im August.

Dank an Pächter der Raststätte

D urch die massive Ausbreitung des Coronavirus und aus Verantwortung für das Team der Gipfelraststätte sowie für die Gäste, wurde die Raststätte auf dem Dünsberg ab dem 18. März 2020 gemäß den Corona-Regelungen geschlossen - zunächst bis zum 15. Mai. Mit der beginnenden Lockerung der Corona-Maßnahmen konnte dann die Raststätte im Biergarten-Außenbereich unter Hygiene- und Schutzauflagen sowie zeitlichen Reservierungen ab 16. Mai wieder geöffnet werden. Hüttenpächter Thorsten Scherer habe mit seinem Team in dieser schwierigen Zeit sehr gute Arbeit geleistet; dafür gebühre ihm Dank, erläuterte der Vereinsvorsitzende. Von den meisten Besuchern seien alle Auflagen und Regelungen zur Pandemie befolgt worden.

Mit dem rasanten Anstieg der Zahl der Corona-Infektionen wurde ein Lockdown für alle Restaurants und Gaststätten durch die Bundesregierung und Bundesländer vom 1. November an beschlossen, der noch immer andauert. "Leider müssen wir die Raststätte mit dem neuen Lockdown auch weiterhin geschlossen halten. Wie lange dies dauern wird, ist nicht vorherzusagen", erläutert Löhr. Der Vorstand hoffe, dass in diesem Jahr wieder Gäste in der Gipfelraststätte bewirtet werden können.

Eine Planung mit geführten Wanderungen und damit einhergehenden Busreisen könne man für das laufende Jahr bislang deshalb auch nicht vorlegen. Sobald es wieder möglich ist, werde man die Mitglieder darüber informieren. Ob die Jahreshauptversammlung wie gewohnt im März stattfinden kann, sei ebenfalls sehr ungewiss. Eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt ist derzeit sehr wahrscheinlich. Die Mitglieder werden mit einem Rundschreiben auf dem Laufenden gehalten.

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