+

Die Geschichte des Bieberer Weihnachtsbaums

  • vonred Redaktion
    schließen

An Heiligabend ist es in vielen Haushalten ein Thema: Der Weihnachtsbaum ist schief, der Weihnachtsbaum nadelt, der Weihnachtsbaum hat aber eine deutliche "Wandseite".

Auch Susanne Pfeifer aus Bieber kennt dies: "Mein Vater Heinz Haus war bei uns immer zuständig für den Weihnachtsbaum-Einkauf", schreibt sie. "Da gab es schon mal lustige Momente mit einem schiefen hässlichen Baum, wo wir alle mit offenem Mund dastanden. Mein Vater sagte jedoch: ›Der hat mir so leidgetan, der möchte doch auch nur in einem Wohnzimmer glänzen!‹"

Auch vor 24 Jahren hatte er solch einen Baum erworben: eine kleine Fichte im Topf. "Eigentlich war der Plan, ihn zu pflanzen, wachsen zu lassen und in ein paar Jahren zu fällen und einen zweiten Weihnachtsbaum aus ihm zu machen", schreibt Pfeifer. Dann kam aber alles anders.

Der "Kleine" stand am Ufer des Bieberbachs am äußersten Eck des Grundstücks und wuchs zu einem stattlichen, schlanken und wohlgewachsenen Baum heran.Erst als die Gemeinde Biebertal und Helmut Failing nun aufriefen, einen Weihnachtsbaum zu spenden, wurde er gefällt. "Nun ziert es DEN Platz in Bieber, an der Ecke Kehlbachstraße/Hauptstraße." So hat der Baum seine Mission, ein Weihnachtsbaum zu sein, zum zweiten Mal erfüllt. pm/FOTO: PM

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare