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Thomas Prochazka und Klaus Bloch werden Ehrengemeindevertreter: Die ersten Gratulanten sind Parlamentsvorsitzende Elke Lepper und Bürgermeisterin Patricia Ortmann.

Gaidies macht den Vorstand komplett

  • Rüdiger Soßdorf
    VonRüdiger Soßdorf
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Biebertal (so). Jetzt ist der Biebertaler Gemeindevorstand komplett: Hendryk Gaidies (Grüne) ist am Mittwoch als achter ehrenamtlicher Beigeordneter ins Amt eingeführt worden. Gewählt war er schon Ende April, doch für seinen Amtsantritt musste erst noch die Hauptsatzung der Gemeinde angepasst werden. Zu dem Gremium um Bürgermeisterin Patricia Ortmann zählen des Weiteren als Erster Beigeordneter Peter Kleiner (CDU) sowie Norbert Steinmüller, Carina Jung und Harald Kienholz (alle FW), Michael Leukel und Rainer Bodson (beide SPD) und Reiner Schön (Grüne).

Zu Beginn der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch sind Klaus Bloch und Thomas Prochazka zu Ehrengemeindevertretern ernannt worden. Dei beiden Frankenbacher engagieren sich seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlich in der Kommunalpolitik. Bloch gehört namens der Freien Wähler seit 2001 zum Ortsbeirat Frankenbach, er ist seit 2016 Ortsvorsteher. Gemeindevertreter ist Bloch seit 2011. Auch der aktuellen Gemeindevertretung gehört er an.

Thomas Prochazka gehörte ebenfalls seit 2001 bis 2016 mit kleinen Unterbrechungen zum Frankenbacher Ortsbeirat. In der Gemeindevertretung brachte sich der Sozialdemokrat in den Jahren 2005 und 2006 sowie dann erneut ab 2011 ein. Bis März war er Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Beschlossen ist zudem nach längerer Diskussion, die Mitglieder der kommunalen Gremien mit digitalen Endgeräten auszustatten respektive diesen einen Zuschuss von 250 Euro zukommen zu lassen, wenn sie einen eigenen Laptop, Tablet o.ä. (auch) für die Gremienarbeit nutzen. Die Idee: Ausdruck und Versand von Sitzungsunterlagen muss nicht mehr in Papierform erfolgen. Das spart Aufwand und Geld. Seit 2014 schon ist in Biebertal das Sitzungsdienstprogramm Session.net eingeführt. Seit 2018 drängten viele Gemeindevertreter, gerade aus der CDU, darauf, mehr oder weniger komplett auf digitale Arbeit umzusteigen. In diesem Kontext wurden zudem alle Bürgerhäuser und Tagungsräume mit WLAN ausgestattet.

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