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Die SKG-Garde des Elferrats zeigt auf der Bühne ihr Können.

250 Gäste bei Rodheimer Fremdensitzung

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Biebertal(ws). Vor allem tänzerisches Können und Witz haben die Rodheimer Fremdensitzung am Wochenende geprägt. "Wir Rörremer Narren sind erprobt, wenn bei uns der Fasching tobt", war das Motto des Abends. Elferratspräsident Frank Crombach steuerte mit seinem Elferrat das Narrenschiff der Rodheimer Fastnacht sicher durch die närrischen Wogen. Gut 250 närrische Gäste konnte er in der Narrhalla begrüßen und natürlich stattete auch das Gießener Pinzenpaar mit Carina I. und Sebastian I. samt Hofstaat und Garde den Rodheimer Narren ihren Besuch ab.

Musikalisch eingeheizt wurde dem bunten Volk den ganzen Abend hindurch von der Band "Let’s Vetz" der "Vetzberger Schlappmäuler". Doch auch die fünfköpfige Gesangsgruppe "Zwischenspiel" gab Schlager und Popmusik zum Besten und der Fanfarenzug Melodia Gießen brillierte mit einem Bühnenspiel.

Schön anzusehen waren die vielen tänzerischen Auftritte bei der Fremdensitzung. Schon die Jüngsten - das Kinderballett unter Leitung von Lina-Marie Schmidt und Annika Jaczkowski - begeisterte die Narren. Die "Blue Spirits" unter Leitung von Sarah Schlierbach präsentierte schwungvoll ihren Gardetanz, genauso wie die Garde des Karnevals-Club aus Rödgen und die SKG-Garde unter Leitung von Franziska Merten.

Speziell wurde es mit der Show-Tanz-Formation "P2", die in ihrem Auftritt eine ganze Geschichte erzählte. Christian Bremer und Sven Altena als "Funke und Marieche" brachten unter Leitung von Carmen Schmitt einen Gardetanz der etwas anderen Art auf die Narrenbühne. Ihrem Namen alle Ehre dagegen machte die Formation "Timeless" mit ihrem Auftritt von "Timeless on Fire" und die "Roerremer Dorfdäncer" zeigten mit "Nightmare on Schinkenstreet" ihr Können. Einen weiteren Höhepunkt setzten schließlich die "Schowwernäcker" mit ihrem orientalischen Showtanz zu "1001 Nacht".

Zum Lachen gebracht wurde das Publikum mit zahlreichen Einlagen. Etwa von Alleinunterhalter Udo Lotz etwa oder Benjamin Failing, der sich in seiner Büttenrede selbst aufs Korn nahm. Sandra Crombach und Bürgermeisterin Patricia Ortmann derweil schlüpften in die Rollen von Masseurinnen.

Erstmals seit einem Jahr traten auch Frank Crombach und Steffen Failing als "Crombi und Vatti" wieder auf. Sie glossierten im Zwiegespräch das Ortsgeschehen und nahmen einige Persönlichkeiten und Veranstaltungen aufs Korn. Darunter beispielsweise den Rodheimer "Hühnerbaron" March, die Tour der Hoffnung, den Überwachungsskandal in einem Feuerwehrstützpunkt im Nachbarort oder die Bürgermeisterin, die auf einer Busreise ihren Pass vergessen habe und deshalb per Flugzeug reisen musste. Ähnlich amüsant wurde es mit "Liebreizend verpackte alltägliche Peinlichkeiten", serviert von Isabel Göhl in ihrer Büttenrede.

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