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Wie in Fellingshausen wurden in mehreren Orten im Kreisgebiet Feuer entfacht.

Flackerndes Feuer in der kürzesten Nacht des Jahres

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Biebertal (m). Die kürzeste Nacht - und der längste Tag: Vielerorts flackerten sie wieder, am Wochenende - die Sonnwendfeuer: Mehr als 1000 Besucher begrüßte die Burschen- und Mädchenschaft "Füchse" Fellingshausen auf ihrem dreitägigen Sonnenwendfest - unter ihnen auch Bürgermeisterin, Patricia Ortmann, die beim Frühschoppen einen Thekendienst übernahm und Bier zapfte.

Nach dem Fassbieranstich als Auftakt folgte mit dem Entfachen des Sonnenwendfeuers der Höhepunkt. Die ausgelassene Stimmung übertrug sich auch auf den Frühschoppen am nächsten Tag. "Die jungen Kirbachtaler" hielten mit Blasmusik und volkstümlichen Liedern ihr Publikum bei bester Laune.

Nachdem vor Jahren die bis dahin als Traditionsveranstaltung schlechthin geltende Zeltkirmes zum letzten Mal stattfand, ist die neue Generation von Burschen und Mädchen mit dem Sonnenwendfest auf einem guten Weg, in Fellingshausen, neben Brunnenfest und Waldfest, den Terminkalender in der Region um eine weitere Brauchtumsveranstaltung zu bereichern.

Vorsitzender, Colin Keil und Vize Lena Failing zeigten sich hoch zufrieden über den Verlauf der inzwischen neunten Veranstaltung. "Wir wollen uns nicht verheben, sondern den Menschen etwas in einem überschaubaren Rahmen bieten", sagte Keil. Längst habe sich die Veranstaltung etabliert, die Beliebtheit wachse weiter: Das Festzelt ist größer und mit festem Holzboden ausgekleidet, auf dem Festplatz gab es erstmals auch Schieß- und Losbudenbetrieb.

Wie in Fellingshausen wurden auch an anderen Orten im Kreis Sonnenwendfeuer entfacht.

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