Feuerwehr rückt zu 37 Einsätzen aus

  • VonKlaus Waldschmidt
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Biebertal (ws). Die Rodheimer Feuerwehr musste im vergangenen Jahr zu 37 Einsätzen ausrücken. Darunter waren neun Brandeinsätze und 23 Hilfeleistungen und eine Dienstleistung. Das berichtete Wehrführer Henning Schmidt in seinem letzten Jahresbericht in dieser Funktion. Zum Leidwesen der Einsatzkräfte waren auch vier Fehlalarme zu verzeichnen.

Die durchschnittliche Ausrückzeit lag bei »sehr guten drei Minuten«, so Schmidt. Insgesamt wurden 983 Einsatzstunden geleistet.

15 Übungen sowie fünf Lehrgänge auf Kreisebene oder in der Landesfeuerwehrschule konnten trotz Pandemie absolviert werden.

Die Einsatzabteilung zählt 49 Einsatzkräfte, davon kommen 13 aus anderen Ortsteilen oder Gemeinden. Zu den Einsatzkräften gehören sieben Frauen.

»Mit dem Jahr 2020 liegt ein wahrhaft turbulentes Jahr hinter uns - nicht, weil es besonders viele Einsätze gegeben hätte, sondern die äußeren Umstände waren es«, berichtete der Wehrführer. Man befinde sich noch immer in einem Spannungsbogen zwischen »helfen wollen« und dem Schutz der Gesundheit der Einsatzkräfte. »Die Feuerwehrhäuser sind nur noch für Einsatzkräfte zugänglich, die Besatzung unserer Fahrzeuge wurde um 30 Prozent reduziert, die Maskenpflicht gilt für alle Einsatzkräfte schon beim Betreten des Feuerwehrhaues und Desinfektionsmittel sind allgegenwärtig.« Viele Übungen mussten ausfallen, völlig neue Übungskonzepte mussten her, viele Unterrichte wurden »online« realisiert.

Die Atemschutzgeräteträger mussten und durften die Gesundheitsuntersuchungen teilweise aufschieben, berichtete Schmidt. Dennoch habe es im Einsatzdienst keine nennenswerten Probleme gegeben. Inzwischen konnte bei der Einsatzabteilung eine Impfquote von 100 Prozent erreicht werden.

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