Fellingshäuser sind skeptisch

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Der neue Feuerwehrstützpunkt in Rodheim-Bieber ist beschlossene Sache. Er wird die Einsatzabteilungen der Feuerwehren aus Fellingshausen, Rodheim, Bieber und Vetzberg zentralisieren. Wenngleich Bürgermeisterin Patricia Ortmann in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Verkehr und Energie ihre Zufriedenheit zum vorgestellten Entwurf des Feuerwehrstützpunktes zeigte, wird in Fellingshausen mit der feuerwehrtechnisch anstehenden neuen Zeitrechnung immer noch gehadert.

Der neue Feuerwehrstützpunkt in Rodheim-Bieber ist beschlossene Sache. Er wird die Einsatzabteilungen der Feuerwehren aus Fellingshausen, Rodheim, Bieber und Vetzberg zentralisieren. Wenngleich Bürgermeisterin Patricia Ortmann in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Verkehr und Energie ihre Zufriedenheit zum vorgestellten Entwurf des Feuerwehrstützpunktes zeigte, wird in Fellingshausen mit der feuerwehrtechnisch anstehenden neuen Zeitrechnung immer noch gehadert.

Einsatzkräfte 29-mal alarmiert

In der Jahreshauptversammlung im Landgasthof "Zum Dünsberg" äußerten Mitglieder ihre Bedenken, dass damit auch die Selbstständigkeit des Fördervereins infrage steht. Dass dies einzig und allein Sache des Vereins ist, versuchten Vorsitzender Volker Rüspeler, Wehrführer Volker Sauer und der stellvertretende Wehrführer Steffen Balser zu erklären. Natürlich ist es ein Einschnitt, wenn mit dem Umzug der Einsatzabteilung auch das Gerätehaus in der Industriestraße als Domizil des Vereins nicht mehr zur Verfügung steht. Mittel und Wege sollten sich aber finden lassen, um auch dem Förderverein weiterhin seine Identität und einen Ort der Identifikation zu geben.

Die Suche läuft, bislang ohne Ergebnis. Es wäre das schlechteste Zeichen, wenn man resigniere. Man müsse sich der klaren Trennung zwischen der gemeindlichen Pflicht, den Brandschutz sicherzustellen und einem Förderverein bewusst sein, warben und erklärten Rüspeler, Sauer und Balser.

Sauer berichtete aus der Aktivenabteilung. Dort versehen 25 männliche und zwei weibliche Einsatzkräfte ihren Dienst. Die Altersstruktur gibt allerdings Anlass, besorgt zu sein. Umso bedeutsamer war der Blick des Wehrführers auf die Nachwuchszahlen. Mit 13 Kindern in der Minifeuerwehr und 16 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr ist Hoffnung berechtigt, das zumindest ein Teil von ihnen irgendwann lückenlos den Weg in die Einsatzabteilung finden wird. Sauer ist dabei nicht nur als Wehrführer sehr engagiert, sondern seit vielen Jahren auch verlässlicher Aktivposten bei der Nachwuchsarbeit, wofür ihm gedankt wurde.

29 Einsätze gab es im Vorjahr. Hinzu kamen Termine für Brandschutzerziehung in der Kita und der Grundschule sowie viele andere Veranstaltungen. Sauer dankte Klaus Schneider, der nach 34 Jahren Einsatzabteilung altersbedingt in die Ehren- und Altersabteilung wechselte. Der Vorsitzende ließ die Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres noch einmal Revue passieren, darunter das Waldfest. Klaus Schneider gab als Kassierer einen Überblick über die Finanzsituation.

Geehrt und gewählt – Werner Gerlach war ab 1959 viele Jahre Ortsbrandmeister bzw. Wehrführer und wurde für 70-jährige Vereinstreue geehrt. Für 50 Jahre geehrt wurden Bernd Schäfer, Walter Bechthold und Eugen Steinmüller. – Für 25 Jahre: Brigitte Gerth, Heike Reeh, Helga Renkhoff und Sabine Sauer. Verhindert waren Herbert Hörr und Albert Kienholz (70 Jahre Mitglied), Werner Leib (60 Jahre), Wilhelm Schäfer und Michael Rüspeler (jew. 40 Jahre) sowie Heike Gerlach und Stefan Best (jew. 25 Jahre). – Für Björn Crombach wurde Katharina Muhly zur neuen Schriftführerin gewählt.

Termine (Auswahl): Waldfest (10. Mai), Kameradschaftstag ( 27. Oktober), Herrenwanderung (24. November). (Foto: m)

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