Ein etablierter Treffpunkt

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Wochenmarkt ist am heutigen Donnerstag. Das an sich wäre nichts Besonderes, aber es ist der 350. seiner Art: Als vor Jahren der Rewe-Nahkauf aus wirtschaftlichen Gründen im zweitgrößten Dünsberg-Dorf geschlossen wurde, brach für einen Teil der Bevölkerung eine kleine Welt zusammen. Mit Unterstützung der Kommune und des in der drei Kilometer entfernten Kerngemeinde Rodheim ansässigen Rewe-Marktes wurde in der Folge zwar ein Einkaufsbus eingerichtet, die unmittelbare Nahversorgung für den Ortsteil Fellingshausen wies dennoch große Lücken auf. Dank des engagierten und beharrlichen Einsatzes des damaligen Vorsitzenden des Ortsbeirates Fellingshausen, Helmut Mattig, gelang es, etwas auf die Beine zu stellen, von dem seinerzeit niemand eine Prognose zu dessen Überlebensdauer gewagt hätte.

Wochenmarkt ist am heutigen Donnerstag. Das an sich wäre nichts Besonderes, aber es ist der 350. seiner Art: Als vor Jahren der Rewe-Nahkauf aus wirtschaftlichen Gründen im zweitgrößten Dünsberg-Dorf geschlossen wurde, brach für einen Teil der Bevölkerung eine kleine Welt zusammen. Mit Unterstützung der Kommune und des in der drei Kilometer entfernten Kerngemeinde Rodheim ansässigen Rewe-Marktes wurde in der Folge zwar ein Einkaufsbus eingerichtet, die unmittelbare Nahversorgung für den Ortsteil Fellingshausen wies dennoch große Lücken auf. Dank des engagierten und beharrlichen Einsatzes des damaligen Vorsitzenden des Ortsbeirates Fellingshausen, Helmut Mattig, gelang es, etwas auf die Beine zu stellen, von dem seinerzeit niemand eine Prognose zu dessen Überlebensdauer gewagt hätte.

Es konnten verschiedene Anbieter für einen kleinen Wochenmarkt gewonnen und zudem als zusätzliche Attraktivität ein "Markt-Café" als Bereicherung platziert werden. Am 5. Januar 2012 fand auf dem Vorplatz des ehemaligen Rewe-Marktes der erste Fellingshäuser Wochenmarkt statt. Kurze Zeit später erfolgte der Umzug auf den Parkplatz der örtlichen Mehrzweckhalle. Längst ist für zahlreiche Fellingshäuser seitdem jeden Donnerstag zwischen 15 und 17 Uhr der Besuch des "kleinen aber lebhaften" Wochenmarktes zur Routine und Selbstverständlichkeit geworden und fest im häuslichen Terminkalender verankert. Nicht selten wird das Einkaufen mit einem Plausch bei Kaffee und Kuchen in "Friedels Markt-Café" verbunden.

Optimistisch in die Zukunft

Bei Weitem nicht selbstverständlich ist das Engagement des Markt-Teams, das wöchentlich das Geschehen vorbereitet und organisiert. Allen voran sind es die "Marktmotoren" Helmut Mattig und Friedel Winter mit ihren Helferinnen und Helfern, die sich nunmehr seit Jahren um den Erhalt dieser innerörtlichen Einkaufsmöglichkeit kümmern und dazu noch einen lokalen Kommunikationstreff bieten. Dem Ausbluten der dörflichen Gemeinschaft wurde mit dieser Einrichtung etwas Verlässliches entgegengesetzt.

Der in diesen Tagen häufig gestellten Frage nach dem weiteren Fortbestand nach Eröffnung eines weiteren Einkaufsmarktes (Edeka) im nahe gelegen Rodheim begegnen die Fellingshäuser Wochenmarktverantwortlichen mit relativer Gelassenheit: "Wir hoffen und glauben, dass unsere örtliche Einrichtung weiterhin Bestand hat und die Kunden das Angebot und die räumliche Nähe zu schätzen wissen. Wir jedenfalls werden weiterhin alles versuchen, das einmal Erreichte zu erhalten."

Gegenüber einem weiteren Einkaufsmarkt in zwei Kilometer Entfernung ist gerade der Aspekt eines dörflich zentralen Kommunikationsmittelpunktes und der damit verbundene soziale Wert der Förderung der Identität der dörflichen Gemeinschaft ein Pfund, mit dem man auch mit Blick in die Zukunft wuchern kann. Auch Bürgermeisterin Patricia Ortmann hat mehrfach und zuletzt mit dem anstehenden neuen Nutzungskonzept der Mehrzweckhalle durch den Landkreis als Mieter versichert, dass durch diese Neuerungen der Fellingshäuser Wochenmarkt keinerlei Nachteile zu befürchten und sein Fortbestand auch ihre Unterstützung habe.

Heute soll also aus Anlass des 350.sten Marktgeburtstages mit den Gästen gefeiert werden. Kaffee und Waffeln hält Friedel im "Markt-Café" bereit. Auch ein Abholdienst wird angeboten: Bei Bedarf anrufen bei Martin Waldschmidt (Tel. 06409/7540).

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