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Auch nach 20 Jahren Theater haben die Akteure noch sehr viel Spaß auf den Brettern, die die Welt bedeuten (v. l.): Elisa Gerlach, Jan Krauskopf, Heike Kienholz, Silke Burghard, Heiner Marx, Markus Waldschmidt, Ilona Böhm und Torsten Lang.

(Erfolgs-)Geschichte wiederholt sich

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Biebertal (m). "Erben ist menschlich", wusste die Theatergruppe des TSV Fellingshausen schon damals, als sie mit diesem Stück ihr Debüt gab und eine Erfolgsgeschichte begann. Seit 20 Jahren füllen die Schauspieler den Saal des Gasthauses "Zur Post", wo die Bretter zu dem werden, was die Welt bedeutet. Diese Welt kann auch im Kleinen sehr bedeutsam sein und wenn die Menschen ihren Alltag für ein paar Stunden vergessen und lachen können, dann hat auch jene Seite mehr erreicht als man sich wünschen kann.

"Erben ist menschlich" steht auf dem Spielplan 2019. Die Wiederholung dieses Lustspiels in drei Akten begründet Markus Waldschmidt ausschließlich mit dem runden Geburtstag, den die Theatergruppe feiert ihr 20. Theaterstück. Der Inhalt ist gleich, die Deko - die bisher bei allen Theaterstücken ein wichtiges Element war - ähnlich, geblieben sind auch die Künstlernamen. Aber von denen, die schon damals mit dabei waren, als sich der Vorhang zum ersten Mal hob, wirken nur noch wenige mit: Markus Waldschmidt gehört dazu, Ilona Böhm und Silke Burghard.

Sechs Aufführungen im November

Vermissen wird man jene beiden Originale, die damals schon das Ehepaar Karl und Resi Garhammer spielten: Oliver Reeh und Christel Schmidt, immer dabei, doch diesmal wollen sie sich eine Auszeit gönnen.

Dass man nach zwei Jahrzehnten dem Anschein nach wieder von vorne beginnt, soll nicht das Gesetz der Serie erklären, so Markus Waldschmidt, denn das hieße ja, 20 Jahre weiter in die Zukunft blicken. Wünschenswert wäre es allemal, wenn auch 2039 noch Theater im zweitgrößten Dünsbergdorf zum Jahresprogramm im Veranstaltungskalender der "Füchse" gehören würde, doch diese Prognose wäre nicht realistisch.

"Erben ist menschlich" - wer’s nicht glaubt, kann sich an den Aufführungsterminen am 2. November (19.30 Uhr), 3. November (17 Uhr), 9. November (19.30 Uhr), 10. November (17 Uhr) sowie am 15. und 16. November (jeweils 19.30 Uhr) eines Besseren belehren lassen. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 21. September, von 10 bis 12 Uhr im Gasthaus "Zur Post", wo auch die Aufführungen stattfinden. Danach gibt es Karten von Montag bis Freitag zu den Sprechzeiten in der Krankengymnastikpraxis Ute Jung (Industriestraße 1) und Montag bis Samstag (außer Donnerstag) bei Monika Esposito in der Frühstücksbäckerei (Die Grohbach 1).

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