Elf Einsätze im vergangenen Jahr

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal (ws). Insgesamt elf Einsätze im vergangenen Jahr - acht technische Hilfeleistungen und drei Brandeinsätze: Das ist die Bilanz, die jetzt der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Frankenbach, Klaus Kessler, zog.

Das waren 23 Einsätze weniger als im Jahr 2019, da die Feuerwehr Frankenbach tagsüber nur noch zu Einsätzen im Bereich »Nord« alarmiert wird und nicht, wie in den Jahren zuvor, bei allen Tagesalarmierungen in Biebertal tagsüber im Einsatz war.

Zu den großen Einsätzen gehörten ein Wohnungsbrand in Krumbach mit vier toten Hunden sowie ein Verkehrsunfall auf der L 3376 zwischen Frankenbach und Erda mit zwei Schwer- und zwei Leichtverletzten. Dieser Einsatz wurde »in guter Zusammenarbeit« mit der Nachbarfeuerwehr Hohenahr-Erda absolviert, so Kessler.

Ferner war die Frankenbacher Wehr, unterstützt von den Feuerwehren Krumbach, Fellingshausen und Rodheim, beim Brand einer Rund-Ballenpresse, der auf 200 Quadratmeter Wiese am Ortsrand von Frankenbach übergriff, im Einsatz.

Corona verhindert Übungen

Die Einsatzabteilung zählt 23 Aktive - 18 Männer und fünf Frauen. Das sind vier Aktive weniger als 2019. Pandemiebedingt konnten nur zehn Übungen unter den notwendigen Hygienebedingungen absolviert werden, diese allerdings auch nur mit jeweils sechs Einsatzkräften.

Die Zusammenarbeit im Bereich »Nord« klappt, erklärte der Wehrführer, konnte aber durch Corona nicht intensiviert werden, da keine gemeinsamen Übungen durchgeführt werden konnten. Ein Kennenlernen der Ortsteil-Feuerwehren Frankenbach und Krumbach fand wegen der Pandemie auch nicht statt.

»Wir hoffen, dass in diesem Jahr wieder Übungen im Schutzbereich ›Nord‹ stattfinden, sich die beiden Wehren auch auf menschlicher Ebene näher kennenlernen und die Feuerwehren eine gemeinsamen Wehrführung wählen können«, sagte Kessler.

Außerdem sollen gemeinsame Übungen mit den kreisnahen Nachbarkommunen Hohenahr-Erda und Lohra-Kirchvers, mit denen schon viele Jahre freundschaftliche Beziehungen bestehen, durchgeführt werden.

Die Jugendfeuerwehr Frankenbach zählt aktuell 20 Jugendliche. Drei praktische, eine theoretische Übung sowie die Weihnachtsbaumsammelaktion wurden angeboten, ist dem Bericht von Jugendwart Nick-Robin Schmidt zu entnehmen.

Durch die Pandemie konnte die Mini-Feuerwehr 2020 nur zwei Dienste absolvieren, so die Leiterin der »Feuerwichtel«, Sina Blahusch. Trotz Corona gab es für die zwölf Kinder (sieben Jungen und fünf Mädchen) Aktionen, die ihnen nach Hause gebracht wurden, darunter Bastelaktionen, ein Malwettbewerb, eine Kürbis- und eine Nikolausaktion.

»Die Feuerwehr Frankenbach zählt jetzt 222 Mitglieder«, so Vorsitzender Marco Becker. Veranstaltungen des Feuerwehrvereins konnten coronabedingt nicht angeboten werden.

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