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Isolde Herwig

»Ehrenamtliche Arbeit ist großes Geschenk«

  • VonKlaus Waldschmidt
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Biebertal/Heuchelheim (ws). Isolde Herwig aus Krumbach hat den Ehrenbrief des Landes Hessen bekommen. »Ihr Ziel war und ist Nächstenliebe zu leben, für Frauen, für Menschen, die Begleitung und Unterstützung brauchen. Sie haben an sehr unterschiedlichen Orten gewirkt«, sagte Landrätin Anita Schneider bei der Überreichung im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins der Frauen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Krumbach in der Gaststätte Rustico in Heuchelheim.

Den Landesehrenbrief für Isolde Herwig hatte noch Ortspfarrer Günter Schäfer während seiner Amtszeit in Krumbach/Frankenbach initiiert. »Sie haben viel Einsatz und Engagement gezeigt, ob für die Arbeit der Clowns auf der Kinderkrebsstation, beim Stand auf dem Weihnachtsmarkt oder im Kirchencafé, dem Gießener Kirchenladen und im Team Land der Frauenarbeit im evangelischen Dekanat Gießen. Und dies alles mit ihrem Team«, würdigte die Landrätin.

Viele Aufgaben

In verschiedenen Aufgabenfeldern kamen so rund 30 Jahre ehrenamtliches Wirken zustande. Schneider: »Sie haben vieles möglich gemacht, um Gemeinschaft zu formen. Die ehrenamtliche Arbeit ist ein ganz großes Geschenk«.

Herwig war von 1997 bis 2015 im Kirchvorstand in Krumbach tätig und kümmerte sich vor allem um die Belange der Frauenarbeit. Als leitende und inspirierende Frau hinter dem Projekt »Kirchencafé« wirkte sie von 1997 bis 2020, zeigte dort viel Energie und Einsatz. Ihr ist es zu verdanken, dass diese Krumbacher Einrichtung über die Grenzen Biebertals bekannt wurde.

Mit der Krumbacher Frauengruppe hatte Herwig von 2005 bis 2018 einen Stand auf dem Gießener Weihnachtsmarkt auf dem Kirchenplatz. Dort wurde Gebasteltes für gute Zwecke verkauft. Herwig als federführende Organisatorin füllte die »Kirchenhütte« dort mit Leben.

Zudem arbeitete sie zwölf Jahre mit großem Einsatz ehrenamtlich im Kirchenladen in Gießen. Neun Jahre war Herwig engagierte Mitarbeiterin im Bereich Frauenarbeit des evangelischen Dekanats im »Team Land«.

Isolde Herwig dankte ihrem Team und den zahlreichen Unterstützerinnen, ohne die die vielfältige und erfolgreiche Arbeit nicht möglich gewesen wäre. »Ich nehme die Ehrung für die ganze Gruppe an«, sagte sie. Auch der ehemalige Pfarrer Günter Schäfer würdige die Verdienste Herwigs auf vielen Arbeitsfeldern und dankte ihr herzlich.

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