Bernd Klingelhöfer führt Landrätin Anita Schneider über die Baustelle am Fuß der Burg Vetzberg. FOTO: SO
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Bernd Klingelhöfer führt Landrätin Anita Schneider über die Baustelle am Fuß der Burg Vetzberg. FOTO: SO

Das Büro der Zukunft

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
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Biebertal(so/pm). Der Weihnachtsbaum werde schon im Inwerk-Neubau stehen, wurde am Mittwoch gescherzt, als Geschäftsführer Bernd Klingelhöfer Landrätin Anita Schneider über die Baustelle nahe Rodheim führte. Dort, mit Blick auf die beiden Burgen Vetzberg und Gleiberg, entsteht auf einem mehr als 12 000 Quadratmeter messenden Grundstück die neue Firmenzentrale der Büromöbel-Spezialisten. Doch eigentlich sind Klingelhöfers Pläne noch ein wenig ehrgeiziger. Schon im Oktober soll Inwerk in den rund sechs Millionen Euro teuren und 2500 Quadratmeter Nutzfläche bietenden Neubau einziehen können.

Inwerk hat Produkte von rund 120 Herstellern im Portfolio, verweist darüber hinaus mit Stolz auf mehrfach ausgezeichnete eigene Produktlinien.

Das Credo des Unternehmens: Für optimale Ergebnisse bedarf es einer optimalen Arbeitsumgebung. Klingelhöfer setzt auf mehr Teamarbeit und schafft dafür transparente Räume für seine derzeit rund 30 Mitarbeiter. Mit Luft nach oben: Das etwas andere Bürogebäude (Klingelhöfer: "ein Innovation-LAB") ist für bis zu 60 Mitarbeiter ausgelegt. Denn das Unternehmen verzeichnet ein anhaltendes Wachstum und will unter anderem offene Stellen in Kundenberatung, Marketing und IT besetzen. Inwerk verfügt in Meerbusch nahe Neuss in Nordhein-Westfalen über eine riesige Ausstellungsfläche mit Verkauf: das "Forum für Bürokultur". In Rodheim soll derweil neben dem (in der Regel Online-)Verkauf Kunden die Möglichkeit geboten werden, gemeinsam mit den Inwerk-Experten das für sie optimale Büro zu planen. Klingelhöfer: "Die Kunden von Inwerk werden das LAB-3 als Erfahrungswelt kennenlernen und können hier authentisch erleben, wie moderne Büros dauerhaft flexibel bleiben können. Wer sich dafür interessiert, kann hier für einige Tage seinem Job nachgehen, die Vorteile des Inwerk Multispace nutzen und nach eigenem Bedarf testen - wie bei einer Probefahrt."

Das LAB-3 soll eine einzigartige Charakteristik erhalten, die mit einem herkömmlichen Bürogebäude nicht vergleichbar ist. Es wird keine Innenwände haben und eignet sich damit ideal für die sogenannte Multispace-Büroform mit offenen Arbeitszonen und geschlossenen Büro-Raumsystemen. "Unser Konzept beinhaltet ausschließlich von Inwerk selbst entwickelte Einrichtungssysteme, die zahlreiche Design- und Innovationspreise erhalten haben. Es dürfte deutschlandweit einmalig sein", erläutert Geschäftsführer Klingelhöfer.

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