+

Biebertaler "Stromer" lässt auf sich warten

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
    schließen

Biebertal(so). Die Heuchelheimer Rathausmitarbeiter fahren damit, die Wettenberger Verwaltu ngsangestellten und Bauhofmitarbeiter ebenfalls (Foto) - nur die Gemeinde Biebertal zögert noch immer, ein Elektroauto in Dienst zu stellen. Die dortige SPD hat dies bereits vor Monaten beantragt; seit Jahren wird dies immer wieder in der Kommunalpolitik diskutiert - nicht zuletzt wegen der Vorbildfunktion der Gemeinde. Denn der Marktanteil der "Stromer" ist nach wie vor sehr gering.

Bürgermeisterin Ortmann hat sogar schon ein Angebot eines Carsharing-Anbieters eingeholt. Die Idee: Die Autos könnten tagsüber von Mitarbeitern und Abends sowie am Wochenende von Bürgern genutzt werden. Das Interesse der Mitarbeiter im Rathaus ist da: Acht von ihnen sind schon auf E-Bikes umgestiegen.

Doch Freie Wähler und Umweltausschussvorsitzender Jürgen Purrucker (CDU-Fraktion) tun sich weiter schwer damit. Zu mehr als einem Prüfauftrag wollten sie sich am Dienstag im Ausschuss nicht durchringen, Die altbekannten Fragen und Kritikpunkte: Umweltschädliche Akku-Herstellung, Reichweite, Kosten für Bau und Betrieb der Ladesäulen, Wartungskosten… Da half es auch nicht, dass Heiko Hederich (Grüne) von seinen langjährigen positiven Erfahrungen mit privat wie beruflich genutzten E-Autos berichtete. Empfohlen wurde allerdings der Beitritt der Gemeinde zum Bündnis der Klimaschutzkommunen in Hessen. FOTO: SO

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare