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Biebertaler Seniorenwerkstatt nimmt ihre Arbeit auf

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Werkstattmeister Samuel Ströhmann führte durch die Holzwerkstatt. 	(Foto: mo)
Werkstattmeister Samuel Ströhmann führte durch die Holzwerkstatt. (Foto: mo) © Klaus Moos

Biebertal (mo). »Ich bin echt beeindruckt, von dem war sich hier tut«, so Thomas Kompe, der Bereichsleiter der Evenius GmbH in der Karlstraße in Rodheim. Am Mittwoch konnten Kompe als Gastgeber und Günter Leicht, der Vorsitzende des Fördervereins Sozialstation Biebertal, drei Damen und zehn Herren zum ersten Treffen der neuen Seniorenwerkstatt in der Holzwerkstatt der Einrichtung willkommen heißen.

Brigitte Meckel-Jung wird die Angebote und Arbeiten der Seniorenwerkstatt koordinieren. Treffen sind allmittwochs ab 14 Uhr geplant. Günter Leicht sieht mit Freude, dass die Idee der Seniorenwerkstatt nun auch in Biebertal Gestalt annimmt. Mit der Evenius GmbH wurde ein Vertrag geschlossen, der die Mitnutzung der Holzwerkstatt und auch das gemeinsame Arbeiten mit den Bewohnern der Einrichtung regelt. Auch wurden weitere Maschinen angeschafft, die den neuen Anforderungen gerecht werden.

Wie geht es nun weiter? Diese Frage wurde am Mittwoch bei Kaffee und Kuchen diskutiert. Zu den 13 erschienenen Interessenten kommen fünf weiter hinzu. Die Mitglieder kommen aus Rodheim, Bieber, Vetzberg und Fellingshausen.

Die Seniorenwerkstatt beginnt ihre praktische Arbeit mit dem Fertigen von Bänken – Sitzgelegenheiten, die für den geplanten drei Kilometer langen »Rodheimer Entschleunigungsweg von Bank zu Bank« benötigt werden. Die Idee eines Entschleunigungsweges, man könnte ihn auch »Entspannungsweg« nennen, brachte Günter Leicht aus Aschau am Chiemsee mit. Nebem jeder der zehn Bänke, eine davon ist die »Lange Bank«, die schon vorhanden ist, wird eine Info-Tafel mit Gesundheits- und Bewegungstipps stehen.

Start zum »Entschleunigungsweg« ist an der Schmitte. Die Finanzierung des Materials für die Bänke und Hinweistafeln soll über Spenden laufen. Die ersten 600 Euro sind vorhanden, sie wurden nach der Auflösung der Landschaftspflegevereinigung Biebertal zweckgebunden an den Förderverein Sozialstation überwiesen. Die Gemeinde hat sich bereiterklärt, die Seniorenwerkstatt bei ihrer Arbeit via Bauhof zu unterstützen.

Weitere Entschleunigungswege könnten laut Günter Leicht später auch in den anderen Biebertal-Dörfern entstehen.

Weiter ist daran gedacht, mit den Mitgliedern der Seniorenwerkstatt die Figuren der Weihnachtspyramide aufzufrischen.Überlegt wird zudem, Kleingeräte zu reparieren, dies aber nur mit Haftungsausschluss.

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