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Fleißige Helfer pflanzen im Gail’schen Park neue Bäume.

Von Ahorn bis Zürgelbaum

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Biebertal (ws). Zehn neue Bäume hat jetzt die Arbeitsgemeinschaft Parkpflege des Freundeskreises Gail’scher Park gepflanzt. 14 fleißige Helfer waren zusammen mit den AG-Leitern Jürgen Crombach und Jochen Kehm an der Aktion. beteiligt. Gekommen war auch Angela Zeibig von der Baumschule Rinn, die die Hälfte der Bäume kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Kehm bedankte sich auch im Namen von Dr. Wolfgang Lust für die Spende. "Der Freundeskreis unterstützt im Park in fachlicher Hinsicht und leistet damit einen Beitrag, damit der Park auch weiter öffentlich genutzt werden kann", so Kehm.

Die umfangreiche Baumpflanzung war notwendig, um den Verlust der vergangenen Jahre auszugleichen. Im Baumkataster des Parks sind zurzeit 216 Bäume gelistet. Davon sind vom Freundeskreis seit dem Jahr 2000 inzwischen 22 Bäume nachgepflanzt worden. Im gleichen Zeitraum mussten etwa 30 Bäume gefällt werden, davon allein zehn in den beiden letzten Jahren, was vor allem an der Trockenheit der beiden vergangenen Sommer lag. Wenig vitale Bäume haben die extremen Witterungsverhältnisse nicht überlebt. Aber auch bisher gesunde Nadelgehölze sind überraschend schnell abgestorben. Vor allem zahlreiche Lärchen, Kiefern, Fichten und Tannen sind geschwächt und werden, wenn nicht genug Regen in den nächsten Sommermonaten fällt, große Probleme haben. Weniger Schwierigkeiten mit trockener Witterung und Hitze haben Eichen, Linden und Ahornarten. Buchen und Eschen sind auch gefährdet.

Bei der Auswahl der jetzt nachgepflanzten Bäume hat der Freundeskreis auf die Verwendung von trockenheitsverträglichen Baumarten geachtet. Neben den heimischen Arten wie Traubeneiche, Feldahorn und Weißdorn wurden auch südländische Bäume wie Zerreiche, Robinie, Zürgelbaum, Lederhülsenbaum, Schnurbaum und eine ungarische Eiche ausgesucht und gepflanzt.

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